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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Great Ape Project

  • Great Ape Project – Vom großen Anspruch zur bedeutungslosen Reststruktur?

    Great Ape Project – Vom großen Anspruch zur bedeutungslosen Reststruktur?

    Es gab eine Zeit, da wollte das Great Ape Project Deutschland nicht weniger als einen gesellschaftlichen Umbruch erreichen. Grundrechte für Menschenaffen, ein radikales Umdenken im Umgang mit Zoos, Tierhaltung und dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier – das waren die großen Schlagworte, mit denen man öffentlich auftrat. Unterstützt wurde das Projekt über Jahre hinweg aus dem Umfeld der Giordano Bruno Stiftung, während Colin Goldner als zentrale Figur der deutschen GAP-Struktur immer stärker in Erscheinung trat.

    Doch blickt man heute auf das Great Ape Project in Deutschland, drängt sich eine ganz andere Frage auf: Existiert diese Bewegung überhaupt noch als relevante Kraft – oder ist sie längst nur noch eine leere Hülle vergangener Internetkämpfe?

    Die öffentliche Aktivität spricht jedenfalls eine deutliche Sprache. Auf der offiziellen Facebook-Präsenz des GAP herrscht weitgehend Funkstille. Seit Monaten fehlt jede sichtbare Dynamik. Keine neuen Kampagnen. Keine großen politischen Forderungen. Keine öffentlichen Aktionen mit relevanter Reichweite. Selbst die aggressiven und polemischen Beiträge, für die das Umfeld des GAP über Jahre bekannt war, scheinen nahezu verschwunden zu sein. Während man früher beinahe täglich gegen Zoos, Tierhalter oder Kritiker schoss, wirkt die heutige Außendarstellung wie ein verlassener digitaler Ort, an dem nur noch vereinzelte Erinnerungen an frühere Konflikte übrig geblieben sind.

    Besonders bemerkenswert ist dabei die völlige Stille rund um die groß angekündigten Klagen gegen Kritiker wie GERATI. Noch vor einiger Zeit wurde öffentlich mit juristischen Maßnahmen geprahlt. Auf Facebook wurden Zustellungen, Verfahren und angeblich sichere Erfolgsaussichten demonstrativ präsentiert. Teilweise entstand der Eindruck, als wolle man Kritiker finanziell und psychologisch zermürben. Das große Narrativ lautete sinngemäß: Wer das GAP kritisiert, werde vor Gericht scheitern.

    Heute hört man davon praktisch nichts mehr.

    Dabei ist die Realität wesentlich nüchterner, als die damaligen Ankündigungen suggerierten. Sämtliche bekannten Verfahren wurden vor dem Landgericht Landshut geführt. Zwei dieser Verfahren endeten letztlich durch Vergleiche, wobei lediglich einzelne Aussagen zurückgenommen werden mussten. Von einem umfassenden juristischen Triumph kann also keine Rede sein. Vielmehr zeigt gerade ein Vergleich regelmäßig, dass beide Seiten Risiken vermeiden wollten und eben keine klare gerichtliche Vollbestätigung der Vorwürfe erfolgte.

    Noch deutlicher wurde die Situation bei dem dritten Verfahren vor dem Landgericht Landshut. Dort wurde die Klage abgewiesen. Erst nach dieser Niederlage ging der Kläger anschließend in Berufung zum Oberlandesgericht München. Doch gerade diese Entwicklung wirft Fragen auf. Denn wenn die angeblich „sicheren“ Verfahren tatsächlich so eindeutig gewesen wären, warum blieb dann am Ende lediglich eine Mischung aus Vergleichen und einer abgewiesenen Klage übrig?

    Auffällig ist außerdem, wie still es um die Verfahren selbst geworden ist. Früher wurden Zustellungen und Zwischenstände öffentlich zelebriert. Heute fehlt plötzlich jede offensive Kommunikation über tatsächliche Ergebnisse. Genau diese Diskrepanz zwischen öffentlicher Ankündigung und späterem Schweigen ist einer der interessantesten Punkte in der gesamten Entwicklung des GAP.

    Hinzu kommt ein weiterer bemerkenswerter Wandel: die organisatorische Veränderung innerhalb der Struktur des Great Ape Project. Lange Zeit war im Impressum die Giordano Bruno Stiftung als verantwortliche Struktur sichtbar eingebunden. Inzwischen wurde dies verändert. Heute steht dort im Wesentlichen Colin Goldner alleine als verantwortliche Person.

    Dieser Wechsel ist weit mehr als eine Formalie. Er zeigt, wie stark sich das Projekt mittlerweile personalisiert hat. Während früher zumindest noch der Eindruck einer größeren organisatorischen Bewegung entstand, wirkt das GAP heute eher wie eine private Reststruktur einzelner Aktivisten, die ihre frühere Reichweite längst verloren haben.

    Dabei war das Great Ape Project ohnehin nie ein klassischer Verein mit breiter demokratischer Basis oder transparenter Mitgliederstruktur. Vielmehr handelte es sich immer eher um einen losen Zusammenschluss ideologisch ähnlich denkender Personen, die unter einem gemeinsamen Label auftraten. Selbst auf der eigenen Unterstützungsseite war eher von einem „Förderkreis“ als von einer klassischen Vereinsstruktur die Rede.

    Und genau darin lag vermutlich auch eines der grundlegenden Probleme dieser Bewegung.

    Denn ursprünglich ging es tatsächlich um große gesellschaftliche Fragen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Die ethische Behandlung von Menschenaffen. Kritik an Zoos. Philosophische Debatten über Bewusstsein und Rechte nichtmenschlicher Lebewesen. Darüber hätte man sachlich und wissenschaftlich diskutieren können.

    Doch stattdessen verlor sich ein Teil der Szene zunehmend in persönlichen Feindbildern, Beleidigungen, öffentlichen Diffamierungen und aggressiven Internetkonflikten. Kritiker wurden nicht selten moralisch entwertet, anstatt sich sachlich mit Argumenten auseinanderzusetzen. Wer anderer Meinung war, galt schnell als unmoralisch, ignorant oder „tierfeindlich“. Genau diese Entwicklung schadete der Glaubwürdigkeit des gesamten Projekts massiv.

    Besonders deutlich zeigt sich dieser Niedergang auch an einzelnen Personen aus dem früheren Umfeld des GAP. Ein Beispiel dafür ist Adrienne Kneis. Gerade nach der tragischen Brandkatastrophe im Zoo Krefeld in der Silvesternacht 2019 gehörte sie zu den lautstärksten öffentlichen Stimmen gegen Zoos. Damals wurde nahezu jede Gelegenheit genutzt, um den Zoo öffentlich anzugreifen und die Ereignisse politisch auszuschlachten.

    Heute dagegen wirkt ihre öffentliche Präsenz deutlich reduziert. Während früher regelmäßig Beiträge auf Facebook erschienen, scheint sie inzwischen überwiegend nur noch in kleineren Gruppen oder geschlossenen Diskussionsräumen aktiv zu sein. Genau das kann man durchaus als Symbol für die gesamte Entwicklung des GAP verstehen: Weg von öffentlicher gesellschaftlicher Relevanz – hinein in kleine ideologische Echokammern.

    Bemerkenswert ist dabei auch die persönliche Entwicklung auf der Gegenseite dieses Konfliktes. Viele der damaligen Auseinandersetzungen liegen inzwischen über fünf Jahre zurück. In dieser Zeit wurden auf allen Seiten Fehler gemacht. Sarkasmus, Provokationen und verbale Eskalationen bestimmten teilweise den Ton der Debatte. Gerade in den frühen Jahren bewegten sich viele Beteiligte zunehmend in einer Spirale gegenseitiger Angriffe, bei der irgendwann kaum noch sachliche Diskussionen möglich waren.

    Doch Entwicklungen bleiben nicht stehen.

    Wer sich GERATI heute anschaut, erkennt durchaus eine andere Ausrichtung als noch vor einigen Jahren. Statt polemischer Gegenangriffe steht inzwischen deutlich stärker der Anspruch im Mittelpunkt, mit Fakten und nachvollziehbarer Recherche auf radikale Strukturen im Tierrechtsmilieu einzugehen. Der heutige Leitsatz „Fakten statt Polemik – Aufklärung über radikalen Tierschutz“ beschreibt diesen Wandel wesentlich besser als die früheren, emotionaleren Auseinandersetzungen.

    Natürlich bedeutet das nicht, dass Kritik eingestellt wird. Irrwitzige Behauptungen, ideologische Verzerrungen oder unwissenschaftliche Narrative werden weiterhin thematisiert werden. Der Unterschied liegt aber zunehmend in der Art der Auseinandersetzung. Statt sich auf dasselbe aggressive Niveau herabziehen zu lassen, erfolgt die Reaktion heute stärker faktenbasiert und sachlich argumentierend.

    Und genau hier scheint ein weiterer interessanter Effekt sichtbar zu werden: Viele frühere Stammleser oder Unterstützer aus dem GAP-Umfeld tauchen mittlerweile in den Kommentarspalten von GERATI auf. Teilweise treten dort weiterhin dieselben Muster auf wie früher – emotionale Behauptungen, persönliche Angriffe oder ideologische Wiederholungen ohne belastbare Belege. Doch anstatt daraus erneut endlose Eskalationen entstehen zu lassen, wird inzwischen deutlich konsequenter moderiert.

    Denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass jede Form sinnlosen Spam-Verhaltens dauerhaft toleriert werden muss. Wer sachlich diskutieren möchte, kann dies tun. Wer jedoch lediglich hundertfach dieselben unbelegten Parolen kopiert, offenbart damit häufig eher die eigene argumentative Hilflosigkeit als irgendeine inhaltliche Stärke.

    Das vielleicht größte Problem des Great Ape Project liegt heute aber vermutlich woanders: Die Bewegung wirkt ideologisch erschöpft.

    Die großen gesellschaftlichen Durchbrüche blieben aus. Die juristischen Großoffensiven verpufften weitgehend. Die öffentliche Reichweite schrumpfte. Die organisatorische Struktur wurde immer stärker auf Einzelpersonen reduziert. Und die einst lautstarke Onlinepräsenz wirkt inzwischen wie ein Schatten ihrer früheren Aktivität.

    Formal existiert das Great Ape Project weiterhin. Die Website ist online. Die Facebook-Seite existiert noch. Einzelne Akteure sind weiterhin aktiv. Doch als gesellschaftlich relevante Bewegung scheint das Projekt heute weitgehend entkernt zu sein.

    Vielleicht ist genau das die eigentliche Geschichte hinter dem heutigen Zustand des Great Ape Project: Nicht der plötzliche Zusammenbruch einer Organisation, sondern das langsame Verschwinden einer Bewegung, die einst glaubte, die gesellschaftliche Debatte dominieren zu können – und sich am Ende immer stärker in internen Konflikten, juristischen Auseinandersetzungen und ideologischen Echokammern verlor.

  • Robert Marc Lehmann Tierschutzkonferenz 2025 – doch PETA, GAP und Colin Goldner fehlen

    Robert Marc Lehmann Tierschutzkonferenz 2025 – doch PETA, GAP und Colin Goldner fehlen

    Wenn alte Weggefährten plötzlich auf der Gästeliste fehlen

    Robert Marc Lehmann, selbsternannter Weltenretter und Medienliebling des Tierschutzes, hat zur wohl größten Natur- und Tierschutzkonferenz des Jahres geladen. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein Meer aus Kameras, ein Hauch Hollywood – die „Avengers“ des Tier- und Naturschutzes sollten vereint sein. Nur: Die wirklich großen Namen fehlten. Kein PETA, kein Great Ape Project, kein Colin Goldner. Eine Einladung? Offenbar Fehlanzeige. Und das, obwohl Lehmann einst das Vorwort zu Colin Goldners Buch „Tiergefängnis Zoo“ schrieb – einem Werk, das heute wohl niemand außerhalb der Szene freiwillig auf dem Nachttisch liegen hat. Das Buch floppte, die Freundschaft scheint verdunstet, und die Einladung blieb wohl irgendwo zwischen Pathos und PR auf der Strecke.

    Vom Vorwort zur Funkstille

    Die Geschichte hat einen gewissen Unterhaltungswert: Da schreibt Robert Marc Lehmann, damals noch frisch im Influencer-Olymp, das Vorwort für Colin Goldners Buch – eine Abrechnung mit den Zoos, mit Zucht, Käfigen, Beton und Menschenaffen in Gefangenschaft. Beide galten als Brüder im Geiste, Seite an Seite gegen das System, gegen die Tierausbeutung, gegen alles, was nach Zoo roch. Doch Jahre später, bei der großen Tierschutzkonferenz, die all jene vereinen sollte, die sich für Tiere starkmachen, sucht man Goldner und das Great Ape Project vergeblich. Auch PETA, der Dauerbrenner unter den Skandalproduzenten, glänzte mit Abwesenheit. Kein Logo, kein Statement, kein Lebenszeichen.

    Nun mag man sagen, das könne Zufall sein – doch wer Robert Marc Lehmanns mediale Strategie kennt, weiß, dass bei ihm nichts dem Zufall überlassen wird. Die Bühne war poliert, die Kameras liefen, die Gäste ausgewählt. Aber offenbar nur jene, die das gewünschte Bild bedienen: Helden des Alltags, gefühlt unpolitisch, professionell, handzahm. Für die schrillen Töne, die PETA liefert, oder für die scharfen Kanten eines Colin Goldner war kein Platz vorgesehen. Zu unbequem, zu anstrengend, zu viel Staub für die heilige Mission.

    Die größte Robert Marc Lehmann Tierschutzkonferenz – oder doch nur die lauteste?

    Robert Marc Lehmann inszenierte das Ganze als Startschuss einer neuen Ära. Der Tierschutz, so die Botschaft, müsse moderner, vernetzter, professioneller werden. Und wer, wenn nicht er, könnte diesen Wandel verkörpern? Der Biologe mit Kamera, der Influencer mit Taucherbrille, der Mann mit Mission. Das Konzept: Panels, Gruppenarbeit, Networking. Alles wirkt durchgeplant, glatt, fast klinisch sauber – wie ein Corporate Event für den moralischen Mittelstand.

    Doch der Schatten, den die Abwesenden werfen, ist groß. Wenn PETA, GAP und Goldner fehlen, fehlt nicht nur Prominenz, sondern auch Konfliktpotenzial. Man kann die drei mögen oder hassen, aber sie bringen Reibung. Und Reibung erzeugt bekanntlich Energie. Ohne sie blieb das Treffen eher ein Gruppenkuscheln der Gleichgesinnten, bei dem man sich gegenseitig versichert, auf der richtigen Seite zu stehen.

    Was wurde eigentlich aus Colin Goldner und dem Great Ape Project?

    Colin Goldner, einst lautester Kritiker der Zoo-Industrie, ist mit seinem Great Ape Project längst zum philosophischen Denkmal verstaubt. Die Idee, Menschenaffen rechtlich auf eine Stufe mit Menschen zu stellen, war nie mehr als eine theoretische Fingerübung für die akademische Blase. In der Praxis blieb vom Pathos der Primatenrechte wenig übrig – und in den Medien kaum etwas zu hören. Vielleicht liegt genau darin der Grund für das Schweigen zwischen ihm und Lehmann: Wo der eine auf YouTube Klicks generiert, wartet der andere auf juristische Revolutionen, die nie eintreten. Zwei Welten, die einst zusammenfanden, nun aber nicht einmal mehr dieselbe Sprache sprechen.

    Das Great Ape Project hätte auf dieser Konferenz als moralisches Feigenblatt getaugt, als intellektueller Farbtupfer in einer Welt aus Selfies und Social-Media-Kampagnen. Stattdessen schwieg man. Kein Wort von GAP, keine Erwähnung, kein Vertreter. Und von Robert Marc Lehmann – ebenfalls nichts. Kein Gruß, kein Statement, keine Klarstellung. In der Szene nennt man so etwas eine „strategische Trennung“. Außenpolitisch freundlich, innerlich endgültig.

    PETA – die Organisation, die lieber beleidigt als eingeladen wird

    Auch PETA wurde nicht gesehen. Keine Rednerin, kein Banner, kein Hashtag. Dabei versteht sich PETA gern als Speerspitze des globalen Tierrechtskampfes, als moralischer Leuchtturm in einer Welt voller Tierleid – oder zumindest als Blitzableiter für jede Empörung, die Klicks bringt. Dass sie bei einer Konferenz dieser Größenordnung nicht einmal auf der Gästeliste standen, ist bezeichnend. Entweder wollte Lehmann bewusst Distanz zu den Radikalen, oder PETA hatte schlicht keine Lust, in einem Raum voller Konkurrenz zu sitzen, die sich gegenseitig auf die Schulter klopft.

    Dabei wäre eine PETA-Teilnahme durchaus spannend gewesen: Das ewige Duell zwischen moralischem Absolutismus und PR-gesteuerter Symbolpolitik. Zwischen nackten Aktivistinnen in Fleischschalen und dem Wissenschaftler mit Tauchlizenz. Zwischen dem Spektakel und der Substanz. Vielleicht war genau das der Grund: Zu viel Sprengstoff für eine Konferenz, die lieber gefällig als gefährlich sein wollte.

    Der neue Stil des Aktivismus: gefiltert, geliked, gefällig

    Es ist bezeichnend für den Zustand der Bewegung, dass man heute lieber auf Kameras als auf Kontroversen setzt. Der moderne Aktivismus trägt Markenlogo, spricht in Story-Formaten und arbeitet mit Drehplan. Das ist professionell, ja – aber auch steril. Früher rief man „Freiheit für alle Tiere!“, heute heißt es: „Lasst uns vernetzen.“ Zwischen diesen beiden Sätzen liegt die ganze Tragik des modernen Tierschutzes.

    Robert Marc Lehmann steht sinnbildlich für diesen Wandel. Er ist kein Ideologe, kein Dogmatiker, sondern ein Image-Profi. Das macht ihn für Sponsoren attraktiv und für Radikale langweilig. PETA und GAP passen da nicht ins Bild – sie polarisieren zu stark, sie riskieren zu viel. Und wo Risiko ist, da droht Kontrollverlust. Den kann man auf YouTube schlecht monetarisieren.

    Fazit: Eine große Show mit auffälligen Lücken

    Die Natur- und Tierschutzkonferenz war zweifellos professionell organisiert und inhaltlich solide. Sie zeigte, dass Vernetzung wichtig ist und dass viele kleine Initiativen Großes leisten können. Aber sie zeigte auch, was fehlt: der Mut zur Reibung, zur echten Debatte, zur Konfrontation. Ohne PETA, GAP und Goldner bleibt die Bühne harmonisch – und harmlos.

    Dass Lehmann ausgerechnet seine alten Weggefährten außen vor ließ, sagt viel über die Richtung aus, in die sich der Aktivismus bewegt. Weg von unbequemen Wahrheiten, hin zu gefälliger Konsenskultur. Weg von Philosophie und Ethik, hin zu Public Relations und Reichweite. Vielleicht ist das die Zukunft – aber sicher nicht die Revolution.

    Robert Marc Lehmann wollte die Szene einen. Am Ende hat er sie eher gespalten: in jene, die dazugehören dürfen, und jene, über die man lieber nicht mehr spricht. Und irgendwo zwischen Vorwort und Vergessen sitzt Colin Goldner und schreibt vermutlich an der nächsten Fußnote zur großen Idee, während PETA schon die nächste Fleischskandal-Pressemitteilung plant. Nur Robert Marc Lehmann hat jetzt das perfekte Konferenzfoto – und das ist in dieser Szene bekanntlich alles, was zählt.

    Video Robert Marc Lehmann: https://youtu.be/AtfXXhe5kVE?si=pV3Uva_wZy8MpzQg

  • Scheinheiligkeit statt Hilfe: Warum Tierrechtsgruppen am echten Tierschutz scheitern

    Scheinheiligkeit statt Hilfe: Warum Tierrechtsgruppen am echten Tierschutz scheitern

    Der Deutsche Tierschutzbund hat in einer aktuellen Pressemitteilung auf die Tötung gesunder Tiere in Zoos aufmerksam gemacht. Diese Praxis ist zweifellos ethisch und gesellschaftlich diskussionswürdig – doch sie offenbart auch eine bemerkenswerte Dynamik innerhalb der Tierschutzdebatte. In den Vordergrund drängen sich nicht die sachlich arbeitenden Tierschutzorganisationen, sondern jene Gruppen, die unter dem Banner der Tierrechte laute, polarisierende Forderungen stellen. Dabei fällt auf: Während diese Akteure gerne den moralischen Zeigefinger heben, bleibt ihr Beitrag zum praktischen Tierschutz erschreckend gering. So engagieren sich viele dieser Gruppen kaum bei konkreten Rettungsaktionen, Tiernotfällen oder in der täglichen Versorgung und Betreuung von Tieren, sondern begnügen sich mit Kampagnen und symbolischen Protesten.

    Die Widersprüche der Tierrechtsbewegung

    Lautstark, aber inhaltsleer: Die Strategie der Tierrechtler

    Die Tierrechtsbewegung gibt sich gern radikal und kompromisslos. Von der sofortigen Schließung aller Zoos über vegane Umerziehung der Bevölkerung bis hin zur juristischen Gleichstellung von Mensch und Tier – das Forderungsspektrum ist breit, laut und plakativ. Doch je extremer die Forderungen, desto geringer die Bereitschaft, sich mit den realen Herausforderungen des praktischen Tierschutzes auseinanderzusetzen.

    Ein gutes Beispiel ist die Diskussion um das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS), das von der Szene als tierfreundliche Alternative zu klassischen Zoos propagiert wird. Dabei ist völlig unklar, wie es dort tatsächlich um Haltung, Versorgung und Transparenz steht. Statt zu helfen, Tiere unterzubringen oder Konzepte zu erarbeiten, verlieren sich Tierrechtler in öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen, wie etwa spektakulären Straßenblockaden vor Zoos oder symbolischen „Trauermärschen“ mit schwarzen Särgen, die mediale Aufmerksamkeit erzeugen sollen – Aufmerksamkeit ja, Lösungen nein.

    Gleichzeitig zeigt sich die Bewegung oftmals unfähig, Kompromisse oder realistische Schritte zu formulieren. Die lautstarken Forderungen entbehren meist jeder Praxisnähe. Tiertransporte, medizinische Versorgung, artgerechte Unterbringung – all das sind Themen, zu denen aus der Szene kaum Substanzielles kommt. Wer wirklich helfen will, müsste hier Konzepte liefern. Doch dazu fehlt es an Fachwissen, Wille oder schlichtweg Interesse.

    Menschenrechte für Tiere – aber Kastration ohne Widerspruch?

    Ein weiteres Beispiel für die Doppelmoral in der Tierrechtsdebatte ist die gängige Praxis der Kastration. Dieselben Gruppen, die lautstark für die rechtliche Gleichstellung von Tieren mit Menschen eintreten, fordern mit ebenso viel Nachdruck die massenhafte, pauschale Kastration von Haustieren, Straßentieren und sogar Zootieren. Eine solche Praxis wäre beim Menschen ein klarer Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte – im Tierrecht aber offenbar akzeptabel.

    Hier zeigt sich ein eklatanter Widerspruch: Wer Tiere als rechtlich gleichwertig zu Menschen betrachtet, müsste auch deren körperliche Unversehrtheit als unantastbar ansehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Kastration wird nicht hinterfragt, sondern als moralische Pflicht verklärt. Diese Haltung offenbart eine stark selektive Ethik, die mehr auf Ideologie als auf durchdachte Tierschutzpraxis basiert.

    Zudem stellt sich die Frage, ob die Kastration tatsächlich immer im Sinne des Tieres ist – oder ob nicht auch alternative Methoden wie gezielte Hormonbehandlungen, kontrollierte Haltung oder die Trennung nach Geschlechtern sinnvoller und tierfreundlicher wären. Anstatt nachhaltige Konzepte für Populationskontrolle zu erarbeiten, greift man zur einfachsten, aber invasivsten Methode. Dass Tiere dabei verstümmelt werden, spielt offenbar keine Rolle – solange es ins ideologische Gesamtbild passt.

    Das Pavianproblem: Empörung statt Lösung

    Ein besonders aktueller Fall, der die Hilflosigkeit und Widersprüchlichkeit der Tierrechtsbewegung unterstreicht, ist die Debatte um die Tötung von überzähligen Pavianen. Die öffentliche Empörung war groß – vor allem befeuert durch das Great Ape Project (GAP). Es wurde schnell der Ruf nach einer „tiergerechten Lösung“ laut. Doch wer hoffte, GAP würde nun mit einem konkreten Plan zur Rettung der Paviane aufwarten, wurde bitter enttäuscht.

    Stattdessen wurde vorgeschlagen, die Tiere ins WAMS zu bringen – eine Einrichtung, die bislang keinerlei Nachweise für eine artgerechte Haltung oder ausreichende medizinische Versorgung erbracht hat. Experten und Besucher berichten sogar, dass WAMS nicht einmal die Mindestgehegegrößen erfüllt, die GAP selbst an andere Einrichtungen anlegt. Eine ernsthafte Debatte über Alternativen, über Integrationsmöglichkeiten in bestehende Sozialstrukturen oder langfristige Betreuung? Fehlanzeige.

    Wer Tiere schützen will, sollte mehr bieten als schlichte Protestparolen. Gerade bei einem so komplexen Thema wie überzähligen, nicht sozial integrierbaren Tieren braucht es Fachwissen, Erfahrung und Verantwortung. Forderungen allein retten keine Tiere – sie schaffen höchstens neue Probleme, wenn sie ohne tragfähige Konzepte umgesetzt werden.

    WAMS: Ein Zoo ohne Kontrolle, aber mit moralischem Freifahrtschein

    Das Wales Ape and Monkey Sanctuary wird von Tierrechtlern gern als moralische Alternative zu klassischen Zoos angeführt. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Einrichtung als klassisches Auffanglager mit erheblichen Defiziten. Es fehlen standardisierte Kontrollen, öffentlich einsehbare Haltungsberichte, tierärztliche Gutachten – kurzum: jegliche Form von Transparenz, die man sonst bei zoologischen Einrichtungen einfordert.

    Besonders problematisch ist die Tatsache, dass WAMS – im Gegensatz zu staatlich regulierten Zoos – keine verbindlichen Auflagen erfüllen muss. Während deutsche Zoos unter regelmäßiger Aufsicht durch Veterinärämter stehen, scheint WAMS weitgehend unbeobachtet zu agieren. Und dennoch wird die Einrichtung vom GAP empfohlen, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, deren Eignung nachzuweisen.

    Hinzu kommt: Besucher berichten von überfüllten Gehegen, vernachlässigten Tieren und einem insgesamt maroden Zustand der Anlage. Fotos und Erfahrungsberichte zeichnen ein Bild, das kaum mit dem Anspruch vereinbar ist, ein tierfreundliches Refugium zu sein. So dokumentierte etwa GERATI am 25. Oktober 2023 in einem Artikel, zahlreiche Missstände in WAMS, darunter fehlende Rückzugsmöglichkeiten für Affen, hygienische Defizite in mehreren Gehegen sowie eine mangelhafte tierärztliche Versorgung. Die Vorwürfe stützen sich auf Aussagen ehemaliger Freiwilliger und unabhängiger Besucher. Als Autor des Beitrags habe ich die Informationen sorgfältig recherchiert und mit verfügbaren Quellen abgeglichen. Umso erschreckender ist es, dass Tierrechtler ausgerechnet dieses Projekt als Alternative zur Tötung von Pavianen präsentieren.

    Keine Forderungen an die eigenen Reihen

    Ein zentrales Problem der Tierrechtsszene ist ihr blinder Fleck in der Selbstkritik. Während Organisationen wie GAP und ihre Unterstützer regelmäßig Forderungskataloge an Zoos, Tierhalter und Politiker richten, bleiben ähnliche Anforderungen an eigene Einrichtungen wie WAMS vollkommen aus. Transparenz, Kontrolle, tierärztliche Versorgung – all das scheint plötzlich keine Rolle mehr zu spielen, wenn es um die eigenen Projekte geht.

    Besonders irritierend ist die Rolle von Colin Goldner, einem der führenden Köpfe des Great Ape Project. Er sitzt im Beirat von WAMS und müsste daher eigentlich Interesse daran haben, für Transparenz und Tierschutzstandards zu sorgen. Doch stattdessen verweigert er jegliche Offenlegung – sei es über Gehegegrößen, Tiergesundheit oder medizinische Versorgung. Diese Intransparenz wirft berechtigte Fragen auf und steht im krassen Gegensatz zur sonst so kompromisslosen Rhetorik.

    Dass es keinerlei unabhängige Prüfberichte über WAMS gibt, ist symptomatisch für eine Bewegung, die sich lieber moralisch überhöht, als eigene Schwächen zu reflektieren. Solange die Tierrechtsszene mit zweierlei Maß misst, wird sie in glaubwürdiger Tierschutzarbeit keine tragende Rolle spielen können.

    Fazit: Moral ohne Verantwortung ist keine Lösung

    Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert zu Recht fragwürdige Tötungen in Zoos. Doch wer Tierschutz ernst nimmt, darf sich nicht auf wohlfeile Empörung beschränken. Gerade Tierrechtsgruppen wie das Great Ape Project sollten endlich selbst den Nachweis erbringen, dass ihre „Lösungen“ überhaupt tragfähig sind – sowohl in organisatorischer als auch in ethischer Hinsicht.

    Wer Tiere wirklich schützen will, muss sich an objektiven Standards messen lassen. Dazu gehört auch, Transparenz zu schaffen und sich selbst denselben Anforderungen zu unterwerfen, die man von anderen verlangt. Einrichtungen wie WAMS dürfen nicht länger durch ideologische Nibelungentreue vor öffentlicher Kritik geschützt werden.

    Tierschutz ist mehr als Empörung, mehr als plakative Forderungen und medienwirksame Auftritte. Er bedeutet auch, tragfähige Lösungen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Hilfe für Tiere in Not zu leisten – unabhängig davon, ob sie in einem Zoo, einem Tierheim oder in freier Wildbahn leben. Es ist eine Aufgabe, die Fachkenntnis, Verantwortungsbewusstsein und Integrität erfordert. Wer das nicht leisten kann oder will, sollte sich aus der praktischen Debatte heraushalten – im Interesse der Tiere, um die es angeblich geht.

    Quellen:

  • Populationsmanagement im Tiergarten Nürnberg

    Populationsmanagement im Tiergarten Nürnberg

    Verantwortung, Herausforderungen und Kritik am Great Ape Project

    In der heutigen Zeit spielen Zoos eine unverzichtbare Rolle im Artenschutz und bieten zugleich eine Plattform für Bildung und Forschung. Eine der zentralen Aufgaben moderner zoologischer Einrichtungen ist das Populationsmanagement, das darauf abzielt, stabile und gesunde Tierpopulationen zu erhalten. Der Tiergarten Nürnberg steht seit Anfang 2024 im Fokus der öffentlichen Diskussion, da er aufgrund überzähliger Guinea-Paviane gezwungen ist, die Gruppe zu verkleinern. Während sich der Zoo um ethische und gesetzeskonforme Lösungen bemüht, stößt er auf Kritik von Organisationen wie dem Great Ape Project (GAP) und dessen Partner, dem Wales Ape & Monkey Sanctuary (WAMS), deren Angebote jedoch erhebliche Defizite aufweisen und keine tierschutzgerechte Alternative darstellen.

    Die Bedeutung des Populationsmanagements

    Populationsmanagement ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit in zoologischen Einrichtungen. Es dient der langfristigen Erhaltung gesunder und genetisch vielfältiger Tierpopulationen. Durch gezielte Zuchtprogramme wie die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) wird sichergestellt, dass Tiere in Zoos nicht nur überleben, sondern auch gedeihen können. Diese Programme koordinieren die Zuchtbemühungen zwischen verschiedenen Zoos, um Inzucht zu vermeiden und die genetische Gesundheit der Populationen zu sichern.

    Der Tiergarten Nürnberg engagiert sich aktiv in diesen Programmen und trägt mit seiner Guinea-Pavian-Gruppe zur Erhaltung dieser bedrohten Primatenart bei. Gleichzeitig fungiert der Zoo als Bildungszentrum, das über Artenschutz aufklärt und durch seine Forschungsarbeit neue Erkenntnisse über Tierverhalten und Haltung liefert. Dies unterstreicht die wissenschaftliche Relevanz moderner Zoos, die nicht nur Tierhaltung betreiben, sondern auch Daten generieren, die in der internationalen Artenschutzarbeit von Bedeutung sind.

    Die konkrete Situation in Nürnberg

    Die Guinea-Pavian-Gruppe des Tiergartens ist auf 45 Tiere angewachsen, obwohl das Gehege nur für etwa 25 Tiere ausgelegt ist. Diese Überbelegung führt zu sozialen Spannungen, erhöhtem Verletzungsrisiko und genetischen Problemen durch unkontrollierte Vermehrung. Zudem verschlechtert sich die Lebensqualität der Gruppe, da territoriale Konflikte und Dominanzverhalten zunehmen. Langfristig kann dies zu Verhaltensstörungen und erheblichem psychischem Stress führen – ein in der tiermedizinischen Literatur vielfach dokumentierter Aspekt.

    Alternative Maßnahmen wie Verhütung oder Umsiedlung wurden sorgfältig geprüft. Hormonimplantate erwiesen sich als unzureichend wirksam. Vermittlungsversuche an andere zoologische Einrichtungen oder vermeintliche Auffangstationen scheiterten an unzureichenden Haltungsbedingungen, fehlender tiermedizinischer Infrastruktur oder mangelnder Transparenz der anfragenden Organisationen. Die Entscheidung zur Reduktion der Gruppe basiert somit auf einem komplexen Abwägungsprozess, bei dem stets das Tierwohl im Mittelpunkt stand.

    Warum GAP und WAMS keine Lösung sind

    Die ablehnende Haltung des Tiergartens gegenüber einem Angebot von WAMS stößt bei manchen auf Unverständnis. Doch ein genauerer Blick auf das Great Ape Project und das Wales Ape & Monkey Sanctuary macht deutlich, warum diese Entscheidung aus tierschutzrechtlicher Sicht zwingend notwendig war.

    1. Deutschland/Großbritannien:

    Berichte, dass uns ein konkretes Angebot des Great Ape Projects bzw. eines Sanctuary in Großbritannien vorläge, aus denen grundlegende Informationen zu den Haltungsbedingungen hervorgehen, sind nicht korrekt. Trotz mehrmaliger Nachfragen seit Februar 2024 haben wir nach wie vor keinerlei Informationen erhalten, beispielsweise zu der Größe und Ausstattung der Gehege, zu der geplanten Gruppenzusammensetzung der Tiere oder zu Haltungskapazitäten der Einrichtung. 

    https://tiergarten.nuernberg.de/zoowissen-co/hintergrundinformationen/zahlen-und-fakten-aus-dem-tiergarten/populationsmanagement-haeufige-fragen

    WAMS ist keine wissenschaftlich oder veterinärmedizinisch geführte Einrichtung. Berichten zufolge sind dort kaum ausgebildete Fachkräfte tätig. Die Betreuung erfolgt weitgehend durch Ehrenamtliche oder Laien ohne fundierte Kenntnisse in Primatenhaltung. Dies wirft erhebliche Zweifel an der tierschutzgerechten Versorgung auf. Zudem fehlt es an Transparenz bezüglich Haltungsstandards, Finanzierung und veterinärmedizinischer Betreuung. Unabhängige Gutachten oder anerkannte Zertifizierungen, die den Betrieb als tiergerechte Auffangstation bestätigen würden, liegen nicht vor.

    GAP wiederum ist keine juristisch eigenständige Organisation, sondern eine lose Initiative mit fragwürdiger Kompetenz in praktischer Tierhaltung. Es fehlen tragfähige Konzepte für die Integration und Versorgung von Tieren ebenso wie ein nachhaltiger Finanzierungsrahmen. Statt auf fachlich fundierte Zusammenarbeit setzen GAP und WAMS auf medienwirksame Kampagnen, die komplexe Zusammenhänge vereinfachen und skandalisieren.

    Die Übergabe von Tieren an GAP oder WAMS wäre daher aus Sicht des Tierschutzgesetzes (§ 16a TierSchG) nicht zu vertreten und könnte sogar als tierschutzwidrig gelten. Der Tiergarten Nürnberg ist verpflichtet, das Wohlergehen seiner Tiere sicherzustellen – auch über die eigenen Gehege hinaus. Der bloße Anspruch, eine „Zuflucht“ zu sein, ersetzt keine nachweislich tierschutzkonforme Haltung.

    Öffentliche Verantwortung braucht Realismus

    Statt populistischer Forderungen braucht es realistische und verantwortungsvolle Konzepte. Der Tiergarten Nürnberg handelt im Einklang mit geltendem Recht, tiermedizinischer Expertise und europäischen Zuchtstandards. Ziel ist nicht die Tötung von Tieren, sondern die Vermeidung von Leid durch Überbesatz, soziale Instabilität und Aggression innerhalb der Gruppe. Bestandsregulierungen erfolgen nur unter strengsten Auflagen und auf Grundlage ethischer wie medizinischer Abwägungen, begleitet von tierärztlichen Gutachten und kontrolliert durch die zuständigen Behörden.

    Wenn keine tierschutzgerechten Alternativen bestehen, kann eine Einschläferung unter tiefer Narkose als letztes Mittel notwendig werden. Diese Maßnahme ist rechtlich zulässig, ethisch vertretbar und wird von vielen Fachleuten als verantwortungsbewusste Lösung angesehen, um unnötiges Tierleid zu verhindern. Der Tiergarten kommuniziert dieses Vorgehen offen und transparent – ein verantwortungsvoller Schritt in einer polarisierten Debatte.

    Schlussfolgerung: Differenzierte Kritik statt Symbolpolitik

    Der Fall der Guinea-Paviane im Tiergarten Nürnberg macht deutlich, wie anspruchsvoll und vielschichtig modernes Populationsmanagement ist. Organisationen wie GAP und WAMS präsentieren einfache Lösungen, doch es fehlt ihnen an fachlicher Substanz, organisatorischer Struktur und rechtlicher Legitimation. Der Tiergarten Nürnberg hingegen steht für einen professionellen, wissenschaftlich fundierten und gesetzeskonformen Umgang mit Tieren.

    Populationsmanagement ist ein dynamischer Prozess, der ständige Prüfung, Anpassung und Verantwortungsbewusstsein erfordert. Es verlangt Expertise, ethisches Urteilsvermögen und die Bereitschaft, auch unbequeme Entscheidungen im Sinne des Tierwohls zu treffen. Gesellschaft, Medien und Politik sind gefragt, diesen Diskurs mit Sachlichkeit und Respekt zu begleiten.

    Nur so kann Populationsmanagement im Sinne von Artenschutz, Tierschutz und gesellschaftlicher Verantwortung gelingen – und eine Zukunft sichern, in der Tiere nicht nur überleben, sondern auch leben können.

  • 🐒 Impressum Great Ape Project: Rauswurf mit Stil?

    🐒 Impressum Great Ape Project: Rauswurf mit Stil?

    Es war einmal… eine Stiftung mit einem Hang zur Menschenaffenliebe – oder zumindest zur repräsentativen Projektpflege: Das „Great Ape Project“, viele Jahre lang als Teil der Giordano Bruno Stiftung geführt, glänzte mit moralischem Anspruch, Schimpansenfotos und der noblen Mission, den Affen endlich Menschenrechte zu verleihen.
    Und nun? Funkstille aus Oberwesel.

    Wer sich heute auf der Website des Great Ape Project verirrt, reibt sich verwundert die Augen: Wo früher im Impressum noch Dr. Michael Schmidt-Salomon und die Giordano Bruno Stiftung als offizielle Anlaufstelle aufgeführt waren, prangt nun ein einsames Namensschild: Dr. Colin Goldner, „Haus am Pappelwald“, Landau a.d. Isar. Das war’s. Keine Stiftung, keine Struktur – und das Wort „gemeinnützig“ scheint im Impressum gleich mit ausgezogen zu sein.

    📜 Wie alles begann: Affenliebe auf Stiftungsebene

    Einst war das Great Ape Project (GAP) das moralisch-evolutionäre Aushängeschild der Giordano Bruno Stiftung (gbs). Menschenrechte für Menschenaffen – das klang nach Fortschritt, nach Empathie, nach Kant mit Bananen. Die gbs schmückte sich gern mit diesem Projekt. Schließlich punktet kaum etwas so sehr im weltanschaulichen Marketing wie leidende Orang-Utans mit philosophischem Unterbau.

    Doch während auf der Website humanistische Idealbilder herumturnten, wuchsen im Schatten des Projekts womöglich auch juristische Sorgenfalten.

    🤷 Was ist passiert?

    Offiziell? Nichts. Inoffiziell? Vermutlich alles.

    Die gbs, bekannt für ihre strategisch geschliffene Öffentlichkeitsarbeit und juristische Vorsicht, hat offenbar kalte Füße bekommen. Die Frage, wer eigentlich für das Great Ape Project rechtlich, steuerlich und menschlich den Kopf hinhält, scheint in Oberwesel niemand mehr beantworten zu wollen.

    War es die unstete Rechtsform? Die problematische Zustellbarkeit? Die unklaren Finanzflüsse? Oder vielleicht doch die Angewohnheit einzelner Projektakteure, Gegner mit anwaltlichen Rundumschlägen zu überziehen?

    📝 Eine Impressum Great Ape Project-Geschichte in zwei Akten

    Wer dem Impressum des GAP früher seine Aufmerksamkeit schenkte, las dort schwarz auf weiß:
    Dr. Michael Schmidt-Salomon, die Giordano Bruno Stiftung, Oberwesel – das sogenannte Haus Weitblick. Eine klare Botschaft: Das Projekt war Teil der Stiftung.

    Dann, leise und ohne viel Tamtam, wurde diese Verbindung aus dem Impressum entfernt. Kein Hinweis auf die Stiftung, kein Verweis auf Verantwortliche aus Oberwesel – stattdessen tauchte plötzlich Dr. Colin Goldner als alleiniger Impressumsinhaber auf. Haus am Pappelwald statt Haus Weitblick. Klingt gemütlich, ist aber rechtlich ein Umzug ins Niemandsland.


    Altes Impressum Great Ape Project
    Altes Impressum Great Ape Project

    Neues Impressum Great Ape Project
    Neues Impressum Great Ape Project

    Dass dieser Bruch genau in eine Phase fällt, in der das Projekt zunehmend juristisch auffällig wurde, ist sicher nur Zufall. Oder karmische Evolution.

    📬 Spenden? Aber bitte nicht bei uns.

    Kurios: Obwohl sich das GAP jetzt tapfer als „eigenständiges“ Projekt inszeniert, läuft der Spendenverkehr weiter – über die Giordano Bruno Stiftung. Ganz offiziell heißt es auf der Seite:

    Das Great Ape Project sammelt keine Spenden. Sie können die Arbeit des GAP aber mit einer Spende an die Giordano Bruno-Stiftung unterstützen, die als gemeinnützig anerkannt ist. Spenden können insofern von der Steuer abgesetzt werden. (Ab einer Jahresspende von 100 Euro stellt die gbs Ihnen automatisch eine Spendenquittung aus. Bei geringeren Spenden reicht dem Finanzamt ein Kontobeleg).

    www.greatapeproject.de/unterstützung/

    Aha. Also doch nicht ganz getrennt? Oder doch? Oder ist das sowas wie eine postmoderne Scheinehe mit getrennten Bankkonten?

    Eines ist klar: Wer über eine Stiftung Spenden einsammelt, dabei aber im Impressum jede Verbindung leugnet, betreibt mindestens kreative Buchhaltung – und möglicherweise auch eine Einladung zur steuerrechtlichen Interpretation durch das zuständige Finanzamt.

    Denn laut Gemeinnützigkeitsrecht darf eine Stiftung nur Spenden für eigene satzungsgemäße Zwecke annehmen. Wenn das Great Ape Project offiziell gar kein Projekt der Stiftung mehr ist – warum fließt dann Geld mit dem Verwendungszweck „GAP“ auf das gbs-Konto?

    Man könnte auch sagen: Wenn die Stiftung schon keinen Platz mehr im Impressum hat, sollte sie vielleicht auch keine Spendenquittungen mehr ausstellen.

    ⚖️ Rechtlich fragwürdig, kommunikativ bizarr

    Wenn eine Klägerin – wie kürzlich geschehen – in einem Gerichtsverfahren als Adresse lediglich „c/o Great Ape Project“ angibt, stellt sich eine zentrale Frage: An wen wird hier eigentlich zugestellt?
    An das Projekt, das gar keine Rechtsform hat?
    An eine Stiftung, die sich laut Website nicht mehr zuständig fühlt?
    Oder an den Affen auf dem Logo?

    Zustellversuche an die angegebene Adresse scheitern, die Anwälte winken ab, das Projekt selbst schweigt – und das Impressum schweigt mit.
    Man nennt das wohl: Transparenz nach Schimpansenart.

    Juristisch brisant wird es, wenn eine Klage formal unzulässig wird, weil die Klägerseite schlicht nicht erreichbar ist. Ein Projekt ohne ladungsfähige 


    Adrienne Kneis wohnt angeblich bei Colin Goldner
    Adrienne Kneis wohnt angeblich bei Colin Goldner

    Adresse, ohne rechtliche Struktur und ohne klar erkennbare Vertretung – das ist der feuchte Albtraum jedes Zivilprozessrechts.

    🧠 Die Stiftung schweigt – ein taktischer Rückzug?

    Dass sich die Giordano Bruno Stiftung aus dem Impressum stillschweigend verabschiedet hat, spricht Bände. Es ist ein klassischer Fall von kontrollierter Distanz: Man lässt das Projekt formal los, bleibt aber hinter den Kulissen irgendwie verbunden. Der Begriff „Schattenprojekt“ drängt sich auf.

    War der öffentliche Image-Schaden durch das rechtlich ausfransende Projekt am Ende zu hoch? Wollte man verhindern, dass Prozesse, Abmahnungen und Zustellprobleme plötzlich auf dem eigenen juristischen Schreibtisch landen?

    Die Antwort liegt vermutlich irgendwo zwischen „strategischer Schadensbegrenzung“ und „Bitte-nicht-mehr-mit-uns“.

    🧹 Fazit: Endstation Baumhaus?

    Das Great Ape Project steht derzeit wie ein Orang-Utan auf wackeligem Ast: Öffentlich präsent, rechtlich unsichtbar, strukturell nebulös.
    Und die Giordano Bruno Stiftung? Sie scheint sich mit einem stillen Rausschmiss elegant aus der Affenaffäre gezogen zu haben.

    Was bleibt, ist ein Projekt mit unklarem Status, zweifelhaften Zustellmöglichkeiten und einem moralischen Anspruch, der juristisch immer schwerer zu greifen ist. Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit für ein neues Projekt:„Recht auf Rechtsform für Menschenaffen-Initiativen“. Spendenquittungen gibt’s dann beim Affenhaus – nur gegen Bananenstempel.

    Quellen:

  • Hat Colin Goldner die Unterstützung von Dr. Jane Goodall übertrieben? Die Wahrheit hinter dem Selfie

    Hat Colin Goldner die Unterstützung von Dr. Jane Goodall übertrieben? Die Wahrheit hinter dem Selfie

    Dr. Jane Goodall ist eine Ikone des Tier- und Artenschutzes. Ihre Meinung zu Zoos und Tierhaltungen wird weltweit respektiert. Doch was passiert, wenn ein Foto mehr erzählt, als es sollte? Colin Goldner, Leiter des Great Ape Project (GAP), behauptet, Goodall habe die Sanctuaries des GAP als Vorzeigemodelle empfohlen – eine Aussage, die mehr Wunschdenken als Realität sein könnte.

    Dr. Jane Goodall und ihre Haltung zu Zoos

    Dr. Jane Goodall ist bekannt für ihre jahrzehntelange Arbeit im Primatenschutz und ihre differenzierte Haltung zu Zoos. Anders als radikale Tierrechtsvertreter, die Zoos generell ablehnen, erkennt Goodall an, dass Zoos, die sich dem Tierschutz verpflichten und hohe Standards in der Pflege und im Artenschutz erfüllen, eine wertvolle Rolle spielen können. Sie betont, dass der Unterschied zwischen einem gut geführten Zoo und einer Einrichtung, die nur dem kommerziellen Nutzen dient, entscheidend ist.

    Ein aktuelles Beispiel ist Goodalls Besuch im Prager Zoo im Mai 2024, bei dem sie ein Gorillababy taufte und die Arbeit der Tierpfleger lobte. Im Juni 2024 zeigte sie sich bei ihrem Besuch im Hamilton Zoo in Neuseeland beeindruckt von der Hingabe der Pfleger und den dortigen Haltungsbedingungen. Ihre Aussage „Es ist immer schön, in einen Zoo zu kommen, in dem wirklich hart gearbeitet wird“ macht deutlich, dass sie nicht alle Zoos pauschal verurteilt. Vielmehr bewertet sie individuell, ob eine Einrichtung ihren ethischen und artenschutzbezogenen Verpflichtungen nachkommt.

    Colin Goldners Behauptungen: Ein Selfie als Beweis?

    Und dann kommt Colin Goldner ins Spiel. Auf der Facebook-Seite des Great Ape Project verkündete er mit Selbstbewusstsein:

    „There is no good zoo in the world.“
    Zoobetreiber weltweit versuchen regelmäßig, Dr. Goodalls nicht grundsätzlich ablehnende Haltung zu Zoos für sich zu vereinnahmen und als grundsätzliche Befürwortung der Gefangenhaltung von Schimpansen oder anderen Tieren in Zoos darzustellen. Auch hierzulande versuchen das viele Zoos, nicht zuletzt die von Krefeld, Magdeburg oder Karlsruhe, in denen seit je und unter indiskutablen Bedingungen Schimpansen qualgehalten und zur Schau gestellt werden.
    In einem Gespräch mit dem Leiter der deutschen Sektion des GAP Colin Goldner betonte GAP-Mitbegründerin Dr. Goodall:
    „Es gibt weltweit keinen Zoo, der den komplexen Bedürfnissen von Schimpansen auch nur annähernd gerecht werden könnte. Zoos, genügend Platz, Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sie vorausgesetzt, hätten allenfalls dann eine Berechtigung, wenn sie dem Schutz bedrohter oder in Not geratener Individuen – im Sinne von Sanctuaries – dienten. Darum aber geht es den Zoos nicht: entgegen all ihrer Behauptungen geht es ihnen ums Geschäft und um sonst gar nichts.“ (Berlin, 30.10.2024)

    Begleitet wurde diese Behauptung von einem Selfie, das Goldner und Goodall bei einer Veranstaltung zeigt. Doch ein solches Foto als Beweis für eine tiefgehende Unterstützung heranzuziehen? Ironischer geht es kaum.

    Foto Facebook: Great Ape Project / Colin Goldner

    Die umstrittene Realität des Wales Ape & Monkey Sanctuary

    Ein genauer Blick auf das Wales Ape & Monkey Sanctuary (WAMS) wirft erhebliche Zweifel an Goldners Glaubwürdigkeit auf. Während er WAMS als vorbildlich beschreibt, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Die Einrichtung wurde mehrfach für ihre Haltungsbedingungen kritisiert – enge Käfige und fehlende artgerechte Strukturen führten zu öffentlichen Beschwerden und negativen Bewertungen. Experten äußern sich besorgt über den Mangel an Bewegungsfreiheit und Beschäftigungsmöglichkeiten, was den Ansprüchen einer artgerechten Tierhaltung widerspricht.

    Besonders alarmierend ist, dass WAMS Berichten zufolge nicht die Standards erfüllt, die Dr. Goodall selbst als akzeptabel bezeichnen würde. Goodall hat wiederholt gezeigt, dass sie nur Einrichtungen unterstützt, die das Wohl der Tiere gewährleisten und sich aktiv für den Artenschutz einsetzen. Die Berichte über WAMS stehen im Gegensatz zu diesen Grundsätzen, was Goldners Behauptung, Goodall habe diese Einrichtung gelobt, noch fragwürdiger macht.

    Ein Gespräch, das nur in Träumen stattfand?

    Es gibt keine Berichte in etablierten Medien oder glaubwürdige Belege, dass Dr. Jane Goodall jemals die von Goldner behauptete Unterstützung für das Great Ape Project oder dessen Sanctuaries ausgesprochen hat. Ein Selfie beweist nichts außer einer flüchtigen Begegnung – ein Moment, der bei Veranstaltungen leicht entstehen kann, ohne dass tiefere Gespräche oder offizielle Bestätigungen vorliegen.

    In der heutigen Welt der sozialen Medien kann ein Bild oft mehr Aufmerksamkeit erregen, als es verdient. Vor allem, wenn es um eine so angesehene Persönlichkeit wie Dr. Goodall geht, die für ihre integren und durchdachten Positionen bekannt ist. Dass Goldner diese Begegnung als Beweis für eine umfassende Unterstützung nutzt, ist fragwürdig. Es bleibt höchst wahrscheinlich, dass dieses vermeintliche Gespräch nur in Goldners Wunschträumen stattfand. Ein Selfie ist ein nettes Andenken, ersetzt jedoch keine belastbaren Beweise oder offiziellen Aussagen.

    Fazit: Eine Frage der Glaubwürdigkeit

    Die Realität zeigt, dass Dr. Jane Goodall Einrichtungen lobt, die sich dem Wohl der Tiere und dem Artenschutz verpflichten. Die Behauptungen von Colin Goldner über ihre Unterstützung für das Great Ape Project und dessen umstrittene Sanctuaries stehen auf wackligen Beinen – besonders, da diese Sanctuaries selbst in der Kritik stehen. Ein Selfie ist schön und gut, aber es ersetzt keine echten Beweise.

    Was denkt ihr über die Haltung von Colin Goldner und seine Behauptungen zu Dr. Jane Goodall? Hinterlasst eure Kommentare und diskutiert mit!

    Quellen:

  • Die Verflechtung des Great Ape Project, der Giordano-Bruno-Stiftung und des Humanistischen Pressedienstes: Eine kritische Analyse ihrer Desinformation

    Die Verflechtung des Great Ape Project, der Giordano-Bruno-Stiftung und des Humanistischen Pressedienstes: Eine kritische Analyse ihrer Desinformation

    Am 16. Oktober 2024 veröffentlichte das Great Ape Project auf Facebook eine Mitteilung, in der es irreführend behauptete, ein „COVID-19-Update“ zu teilen. Dieser Post bezog sich auf den Tod von neun Affen im Hongkonger Zoo und spekulierte, dass COVID-19 eine mögliche Ursache sei. Obwohl zwei Tage später, am 18. Oktober 2024, offiziell bekannt gegeben wurde, dass die Affen an einer bakteriellen Infektion namens Melioidose gestorben waren und keine Virusinfektion vorlag, wurde die Warnung des Great Ape Project, Zoos könnten COVID-19- und Vogelgrippe-Herde sein, nicht korrigiert. Diese Falschbehauptung fand wenige Tage später erneut Verbreitung durch den Humanistischen Pressedienst (hpd), was ernste Fragen hinsichtlich der journalistischen Sorgfaltspflicht und der Unabhängigkeit dieser Organisationen aufwirft.

    Die Zusammenarbeit von Great Ape Project, Giordano-Bruno-Stiftung und hpd

    Das Great Ape Project (GAP), die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und der Humanistische Pressedienst (hpd) sind eng miteinander verflochten und agieren nicht als unabhängige Einheiten, sondern teilen eine gemeinsame ideologische Basis. Das GAP ist kein eigenständiger Verein, sondern, wie der Name bereits suggeriert, lediglich ein Projekt, das direkt von der Giordano-Bruno-Stiftung geführt wird. Die gbs selbst betrachtet das Great Ape Project als eines ihrer „Vorzeigeprojekte“ in der internationalen Tierrechtsbewegung und nutzt es, um eine stärkere politische und gesellschaftliche Anerkennung von Tierrechten zu fördern[1].

    Die Wiederbelebung des deutschsprachigen Zweigs des Great Ape Projects im Jahr 2011 wurde allein durch die Unterstützung der Giordano-Bruno-Stiftung ermöglicht. Colin Goldner, ein Mitglied des gbs-Beirats, übernahm die Koordination des Projekts im deutschsprachigen Raum und setzte sich dafür ein, das Projekt als zentralen Akteur der Tierrechtsbewegung zu etablieren[2]. Diese Verbindung zeigt, dass das GAP nicht unabhängig agiert, sondern eng mit den Zielen und Aktivitäten der gbs verflochten ist. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass das GAP im deutschsprachigen Raum nicht als eigenständiger Akteur, sondern als ein Instrument der Stiftung fungiert, um die Tierrechtsdebatte zu beeinflussen.

    Der Humanistische Pressedienst (hpd) wurde 2006 auf Initiative der Giordano-Bruno-Stiftung und des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) gegründet. Von Beginn an wurde der hpd als Online-Medium etabliert, um säkulare und humanistische Themen zu fördern. Die ideologische Ausrichtung des hpd zeigt eine starke Nähe zur gbs, was sich in der Berichterstattung und der Unterstützung von Projekten wie dem Great Ape Project deutlich widerspiegelt[6]. Diese enge Verbindung führt dazu, dass der hpd oftmals unkritisch die Positionen der gbs und ihrer Projekte übernimmt, anstatt als unabhängige journalistische Plattform zu agieren.

    Ein besonders offensichtliches Beispiel für diese mangelnde journalistische Unabhängigkeit zeigte sich am 21. Oktober 2024, als der hpd über die Todesfälle von neun Affen im Hongkonger Zoo berichtete. Der Bericht übernahm die falschen Behauptungen des Great Ape Project, dass COVID-19 eine mögliche Todesursache gewesen sei, obwohl bereits seit dem 18. Oktober 2024 offiziell bekannt war, dass die Affen an einer Melioidose-Infektion gestorben waren, einer bakteriellen Erkrankung[3]. Diese Verbreitung von Falschinformationen durch den hpd zeigt die problematische Nähe zwischen diesen Organisationen und untergräbt die Glaubwürdigkeit des Pressedienstes als unabhängige journalistische Quelle.

    Screenshot Facebook Great Ape Project abgerufen am 22.10.2024

    Die Zusammenarbeit zwischen dem Great Ape Project, der Giordano-Bruno-Stiftung und dem Humanistischen Pressedienst ist daher nicht nur ideologisch bedingt, sondern auch strukturell tief verwurzelt. Die unkritische Verbreitung von Desinformation und die mangelnde Distanz zu den ideologischen Zielen der gbs lassen die Unabhängigkeit dieser Organisationen stark in Zweifel ziehen.

    Verstoß gegen journalistische Sorgfaltspflicht

    Die Verbreitung von Desinformationen durch das Great Ape Project und die anschließende Veröffentlichung durch den hpd sind klare Beispiele für einen Verstoß gegen die journalistische Sorgfaltspflicht. Bereits am 18. Oktober 2024 gab die Regierung Hongkongs offiziell bekannt, dass die neun im Zoo gestorbenen Affen an Melioidose erkrankt waren. Diese bakterielle Infektion, verursacht durch den Erreger Burkholderia pseudomallei, wird durch den Kontakt mit kontaminiertem Boden oder Wasser übertragen und betrifft sowohl Tiere als auch Menschen[4]. Allerdings stellte der Bericht der Hongkonger Behörden eindeutig klar, dass es sich um einen isolierten Vorfall innerhalb des Zoos handelte und keine Gefahr für die menschliche Gesundheit bestand, da die Übertragung von Tier zu Mensch in diesem Fall nicht möglich ist. Melioidose wird in der Regel durch direkten Kontakt mit kontaminierten Materialien oder Wasser übertragen, und eine Übertragung von Affen auf Menschen wurde ausgeschlossen[5].

    Trotz dieser klaren Faktenlage setzte das Great Ape Project seine Desinformationskampagne fort und stellte weiterhin die falsche Behauptung auf, COVID-19 oder andere Viren könnten eine Rolle gespielt haben. Diese unbegründeten Spekulationen wurden von der Öffentlichkeit und den betroffenen Institutionen längst widerlegt. Dennoch übernahm der hpd diese Behauptungen am 21. Oktober 2024 ohne weitere Überprüfung und verbreitete sie erneut. Dies zeigt, dass die Veröffentlichung nicht auf sorgfältiger Recherche beruhte, sondern vielmehr ideologisch motiviert war, um eine bestimmte Agenda zu fördern, ohne Rücksicht auf die Wahrheit oder die tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse[6].

    Indem der hpd diese Falschinformationen verbreitete, wurde die Verantwortung verletzt, die Leserinnen und Leser korrekt und transparent über die Geschehnisse zu informieren. Dies führt nicht nur zur Verbreitung von Unwahrheiten, sondern untergräbt auch das Vertrauen in Medien, die sich für die Verbreitung humanistischer Werte und journalistischer Integrität einsetzen sollten.

    Kritik an der Ideologie und Unabhängigkeit der Organisationen

    Die ideologische Verbindung zwischen dem Great Ape Project, der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und dem Humanistischen Pressedienst (hpd) wirft erhebliche Fragen hinsichtlich der Unabhängigkeit und Neutralität dieser Organisationen auf. Diese Verbindung verhindert eine objektive Berichterstattung, da der hpd in vielen Fällen nicht als kritisches und unabhängiges Presseorgan agiert, sondern gezielt die Positionen der gbs und ihrer Projekte wie dem Great Ape Project unterstützt. Diese Nähe untergräbt die Glaubwürdigkeit des hpd, da kritische Distanz und ausgewogene Berichterstattung fehlen.

    Besonders problematisch ist die Tatsache, dass die gbs seit Jahren eine utilitaristische Ethik fördert, die stark von den umstrittenen Ansichten des Philosophen Peter Singer geprägt ist. Singer, der Mitbegründer des Great Ape Project, setzt sich für die Zuerkennung von Grundrechten für Menschenaffen ein. Dabei verfolgt er eine Philosophie, die darauf abzielt, das Leiden von Tieren zu minimieren, jedoch häufig in Konflikt mit den Rechten von Menschen, insbesondere von Menschen mit Behinderungen, gerät[5]. Diese ethischen Positionen haben in der Vergangenheit erhebliche Kritik ausgelöst, insbesondere weil Singer argumentiert, dass in bestimmten Fällen das Leben von behinderten Menschen weniger schützenswert sei als das von Tieren. Dies führt zu einem moralischen Dilemma, das viele Gegner als gefährlich und diskriminierend betrachten[5][6].

    Ein weiteres zentrales Ziel des Great Ape Project besteht darin, Zoos in der Öffentlichkeit zu diffamieren, indem es falsche Behauptungen über die Rolle von Zoos bei der Verbreitung von Krankheiten wie COVID-19 und der Vogelgrippe streut. Das GAP scheut nicht davor zurück, unbelegte Behauptungen aufzustellen, die Zoos als Hauptverantwortliche für die Verbreitung dieser Krankheiten darstellen, ohne wissenschaftliche Beweise vorzulegen. Dies zeigt sich besonders deutlich in den Aussagen von Steffi Arendt, einer prominenten Vertreterin des GAP, die am 15. Oktober 2024 fälschlicherweise behauptete, Zoos seien entscheidend für die Verbreitung von COVID-19 und der Vogelgrippe verantwortlich[7]. Diese Art von Desinformation unterstreicht die ideologisch getriebene Agenda des Great Ape Project, die Zoos systematisch angreift und dabei Fakten ignoriert.

    Die enge ideologische Ausrichtung zwischen der gbs, dem Great Ape Project und dem hpd führt dazu, dass die Unabhängigkeit dieser Organisationen stark in Zweifel gezogen wird. Der hpd, der ursprünglich als Plattform für humanistische und säkulare Themen gegründet wurde, verbreitet nun in vielen Fällen unkritisch die ideologischen Botschaften der gbs und ihrer Projekte. Dies wurde besonders deutlich in der unkritischen Übernahme der falschen COVID-19-Behauptungen des Great Ape Project, die durch den hpd veröffentlicht wurden, ohne die Faktenlage zu überprüfen. Diese Tendenz, ideologisch motivierte Positionen zu unterstützen, anstatt journalistische Sorgfaltspflichten zu erfüllen, stellt die Rolle des hpd als unabhängige journalistische Plattform massiv infrage.

    Die ideologische Verflechtung dieser Organisationen behindert nicht nur die Qualität der Berichterstattung, sondern fördert auch die Verbreitung von Desinformationen, die auf eine spezifische Agenda zugeschnitten sind, anstatt die Wahrheit und die Fakten in den Vordergrund zu stellen.

    Fazit

    Die Zusammenarbeit zwischen dem Great Ape Project, der Giordano-Bruno-Stiftung und dem Humanistischen Pressedienst zeigt, wie eng ideologische Netzwerke in der Tierrechtsbewegung verflochten sind. Die Verbreitung von Falschinformationen, wie sie im Fall des „COVID-19-Updates“ des Great Ape Project und der nachfolgenden Berichterstattung durch den hpd deutlich wird, zeigt, dass diese Organisationen nicht unabhängig agieren. Stattdessen wird eine ideologisch motivierte Agenda verfolgt, die sowohl journalistische Standards als auch die Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit vernachlässigt.

    Es ist daher von größter Bedeutung, dass Leserinnen und Leser diese Verbindungen erkennen und kritisch hinterfragen, um Desinformation entgegenzuwirken.

    Quellen

    1. Giordano-Bruno-Stiftung – Strategien für die Zukunft https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/strategien-fuer-die-zukunft
    2. Giordano-Bruno-Stiftung – Neustart des Great Ape Project – https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/neustart-des-great-ape-project
    3. Humanistischer Pressedienst (hpd) – Alarmierende Todesfälle unter Affen im Zoohttps://hpd.de/artikel/alarmierende-todesfaelle-affen-im-zoo-22548
    4. Hong Kong Free Press – 9 monkeys kept at Hong Kong zoo died from melioidosis bacterial infectionhttps://hongkongfp.com/2024/10/18/9-monkeys-kept-at-hong-kong-zoo-died-from-melioidosis-bacterial-infection/
    5. IMABE – Australien: Philosophen-Plädoyer für postnatale Kindestötung sorgt für Debattehttps://www.imabe.org/bioethikaktuell/einzelansicht/australien-philosophen-plaedoyer-fuer-postnatale-kindestoetung-sorgt-fuer-debatte
    6. Humanistischer Pressedienst (hpd) – Der Humanistische Pressediensthttps://hpd.de/ueber
    7. GERATI: – Dumme Aussagen von Steffi GAP Arendt auf Facebook – Meine Antwort auf ihre neuesten Angriffehttps://gerati.de/2024/10/15/dumme-aussagen-von-steffi-gap-arendt/

    Alle Links wurden am 22.10.2024 abgerufen und geprüft.

  • Zoos als Superspreader? Die falschen Behauptungen des Great Ape Project

    Zoos als Superspreader? Die falschen Behauptungen des Great Ape Project

    Das Great Ape Project, vertreten durch Colin Goldner, behauptet auf Facebook, dass Zoos potenzielle Superspreader-Orte für Epidemien wie SARS-CoV-2 und die Vogelgrippe seien. Dabei stützt es sich auf einen Artikel von transgen.de, der jedoch keinerlei Bezug zu Zoos oder der Tierhaltung hat. Diese Behauptung ist nicht nur irreführend, sondern entbehrt auch einer wissenschaftlichen Grundlage, da Zoos in der Regel strenge Hygiene- und Sicherheitsstandards einhalten, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern.

    Wildtiere als Hauptquelle für Epidemien

    Krankheiten wie SARS-CoV-2 und die Vogelgrippe sind häufig mit Wildtieren als Hauptüberträgern verbunden. Diese Tiere dienen als natürliche Wirte für Viren, die in ihrer ursprünglichen Umgebung oft harmlos bleiben. Erst durch menschliche Eingriffe, wie das Eindringen in bisher unberührte Lebensräume, die Jagd auf Wildtiere und deren Handel, kommt es zu einer engen Interaktion zwischen Mensch und Tier, wodurch Viren die Möglichkeit erhalten, auf den Menschen überzuspringen. Dieser Prozess, bekannt als Zoonose, ist die Ursache für viele der jüngsten Epidemien.

    Die Übertragung von Viren von Wildtieren auf den Menschen ist kein neues Phänomen und war bereits in der Vergangenheit für Seuchenausbrüche verantwortlich. Historische Beispiele wie das Ebola-Virus, das durch Fledermäuse übertragen wird, und HIV, das von Primaten stammt, zeigen, dass Wildtiere als Virenreservoirs fungieren. In diesen Fällen sind es nicht Zoos, sondern der unkontrollierte Kontakt mit Wildtieren und deren unzureichende Überwachung, die das Risiko einer Epidemie erhöhen. Zoos, im Gegensatz dazu, unterliegen strengen Kontrollen und Schutzmaßnahmen, um solche Risiken zu minimieren.

    Hygienestandards in Zoos

    Zoos in Europa und vielen anderen Regionen der Welt setzen auf strenge Hygienestandards, um die Gesundheit von Tieren und Besuchern zu gewährleisten. Sie unterliegen klaren gesetzlichen Vorgaben zur Seuchenkontrolle und haben umfassende Maßnahmen eingeführt, um das Risiko einer Virusverbreitung zu minimieren. Diese Maßnahmen umfassen regelmäßige Desinfektionen, Gesundheitschecks der Tiere und das strikte Management von Besucherströmen, um engen Kontakt zu verhindern.

    Im Gegensatz dazu sind Ausbrüche von Krankheiten wie der Vogelgrippe in Regionen mit unzureichenden Hygienebedingungen bei der Tierhaltung häufiger. Besonders in Teilen Asiens, wo die Haltung und Aufzucht von Geflügel oft unter weniger kontrollierten Bedingungen stattfindet, trägt mangelnde Sauberkeit zur Verbreitung solcher Krankheiten bei. In diesen Fällen sind es nicht Zoos, sondern intensive Tierhaltungsbetriebe und Märkte, die das Risiko erhöhen. Zoos hingegen haben spezifische Präventionsstrategien implementiert, um potenzielle Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen, was ihre Bedeutung als sichere Orte für Tierhaltung hervorhebt.

    Falsche Behauptungen und Effekthascherei

    Das Great Ape Project stützt seine Behauptungen, dass Zoos potenzielle Superspreader-Orte für Epidemien seien, auf eine wissenschaftliche Quelle von transgen.de. Allerdings behandelt diese Quelle lediglich die Entstehung und Entwicklung von SARS-CoV-2-Varianten und deren Auswirkungen auf Impfstoffe, ohne irgendeinen Bezug zu Zoos oder deren Rolle bei der Virusübertragung herzustellen. Die Verknüpfung dieser Informationen durch das Great Ape Project ist daher wissenschaftlich nicht haltbar und stellt eine irreführende Interpretation der Daten dar.

    Indem das Great Ape Project Zoos als Hauptverantwortliche für Epidemien darstellt, betreibt es klar Effekthascherei und lenkt von den eigentlichen Ursachen der Virusverbreitung ab. In der Realität verbreiten sich Krankheiten wie SARS-CoV-2 oder die Vogelgrippe vor allem durch Wildtiere und nicht durch die Tiere, die in streng kontrollierten Zoos leben. Die gezielte Fehlinterpretation der Quelle dient weniger der Aufklärung als vielmehr der emotionalen Manipulation des Publikums, um Aufmerksamkeit zu generieren und die eigene Agenda zu untermauern.

    Zusätzlich fordert das Great Ape Project die Abschaffung von Zoos und ermutigt Menschen dazu, Wildtiere in freier Wildbahn zu beobachten. Diese Forderung ist jedoch problematisch, da der Massentourismus in natürlichen Lebensräumen das Verhalten der Tiere stört und die Kontaktmöglichkeiten zwischen Wildtieren und Menschen erheblich erhöht. Gerade dieser direkte Kontakt ist ein entscheidender Faktor für die Verbreitung von Zoonosen, was das Risiko neuer Epidemien deutlich steigert.

    Mit der Aufforderung, Zoos zu meiden und stattdessen Wildtiere in der freien Natur zu beobachten, unterstützt das Great Ape Project ironischerweise die Bedingungen, die zur Verbreitung von Epidemien führen. Statt das Risiko zu verringern, würden solche Maßnahmen die Gefahr der Krankheitsübertragung von Wildtieren auf Menschen sogar erhöhen. Diese Art von unbegründeten Anschuldigungen schadet dem Ruf von Zoos und verkennt deren wertvolle Rolle im Naturschutz sowie ihre hohen Standards zur Seuchenkontrolle.

    Fazit

    Die Anschuldigungen des Great Ape Project sind unbegründet und stellen eine Fehlinterpretation der tatsächlichen Risiken dar. Zoos sind nicht die Ursache für die Verbreitung von Epidemien wie SARS-CoV-2 oder der Vogelgrippe, sondern werden mit hohen Sicherheitsstandards betrieben, um solche Risiken zu minimieren. Wildtiere und schlechte Hygienebedingungen in anderen Teilen der Welt sind die tatsächlichen Auslöser solcher Krankheitswellen.

    Quellen:

    1. Facebook: – Great Ape Projecthttps://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid0vzbvgAfj1rNhMmwLfb1TCpnx7kRDLhf3hqSDePzsM9wsiFP2u42bHfDtgCncD2Byl&id=100064323506357
    2. tranzGEN: – Corona: Wie Virusvarianten entstehen und was sie für die Wirksamkeit von Impfstoffen bedeutenhttps://www.transgen.de/aktuell/2827.corona-impfstoffe-virus-mutationen.html
    3. GERATI: – Great Ape Project unterstützt Tierquälerei bei Schimpansen im Wales Ape and Monkey Sanctuaryhttps://gerati.de/2023/10/25/tierqualerei-wales-ape-and-monkey-sanctuary/
  • Die große Ankündigungsparade von Steffi (GAP) Arendt: Ein Spektakel der Colin Goldner Leere

    Die große Ankündigungsparade von Steffi (GAP) Arendt: Ein Spektakel der Colin Goldner Leere

    Steffi (GAP) Arendt vom Great Ape Project (GAP) ist wirklich eine Meisterin der Ankündigungskunst. Mit beeindruckender Lautstärke und unerschütterlichem Enthusiasmus verkündete sie erneut, dass Colin Goldner als Redner auf der diesjährigen Internationalen Tierrechtskonferenz in Luxemburg auftreten würde. Man könnte fast meinen, sie habe den Begriff „Marketing“ gerade erst für sich entdeckt und wollte nun die gesamte Welt daran teilhaben lassen. Doch wie so oft in der Welt von Steffi (GAP) Arendt scheint das tatsächliche Ereignis eher nebensächlich zu sein. Denn was ist schließlich spannender als die Vorstellung einer bombastischen Rede von Colin Goldner? Die Realität? Ach, bitte!

    Die Wiederholung dieses Schauspiels weckt Erinnerungen an das Vorjahr, als Steffi (GAP) Arendt in ähnlicher Manier den Auftritt von Goldner ankündigte, nur um dann scheinbar still und leise das Weite zu suchen, als er plötzlich von der Rednerliste verschwand. Vielleicht handelt es sich hier um eine Art running gag, den wir alle noch nicht so recht verstanden haben. Oder es ist einfach nur ein besonders effektiver Weg, um sicherzustellen, dass sich niemand mehr ernsthaft mit den Inhalten des GAP auseinandersetzt, weil alle einfach nur auf das nächste PR-Desaster warten.

    Das mysteriöse Verschwinden von Colin Goldner: Ein ungelöstes Rätsel

    Oh, die Spannung! Colin Goldner, dieser titanische Intellekt und glorreiche Redner, verschwindet einfach so aus dem Konferenzprogramm. Man fragt sich, was wohl passiert sein mag? Hat er sich etwa auf dem Weg nach Luxemburg verlaufen? Oder wurde er von einer Bande wilder Schimpansen entführt, die sein Engagement für das Great Ape Project nicht länger ertragen konnten? Nein, die wahre Erklärung bleibt uns natürlich verborgen, denn Steffi (GAP) Arendt schweigt sich dazu aus. Warum bloß?

    Screenshot: Facebook: https://www.facebook.com/arconf/posts/pfbid0ZsTrvG8TuGAJqq8XmwaAnL1YMQjPfCVSBygNY5VdJHaMTnobfYWrarcKug2AwK2nl

    Vielleicht ist es auch nur eine besonders clevere Taktik, um das Interesse an Goldner weiter anzufachen. Immerhin, wer würde nicht neugierig werden, wenn ein solch umstrittener Charakter plötzlich von der Bildfläche verschwindet? Aber wer braucht schon Erklärungen, wenn man stattdessen einfach eine weitere bedeutungslose Ankündigung in die Welt posaunen kann? Man könnte fast glauben, es gehe nicht um die Inhalte, sondern nur um die Show – aber das wäre ja zu zynisch, nicht wahr?

    Steffi (GAP) Arendt: Die Meisterin der Luftschlösser

    Steffi (GAP) Arendt scheint sich einen Namen gemacht zu haben – allerdings nicht durch tatsächliche Erfolge oder nennenswerte Beiträge zur Tierrechtsbewegung, sondern vielmehr durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit, Luftschlösser zu bauen. Mit großer Geste und noch größerer Überzeugungskraft präsentiert sie die bevorstehenden „Highlights“ der Konferenz, nur um dann wie von Zauberhand die angekündigten Redner wieder verschwinden zu lassen. Das hat schon fast etwas von einem Zaubertrick, nur dass am Ende niemand wirklich beeindruckt ist.

    Man könnte fast Mitleid mit denjenigen haben, die tatsächlich gehofft hatten, Colin Goldner in Aktion zu sehen. Oder mit den wenigen, die Steffis Ankündigungen noch immer Glauben schenken. Doch vielleicht liegt genau hier der geheime Plan: Immerhin kann man so sicherstellen, dass man stets im Gespräch bleibt, auch wenn das eigentliche Programm eher durch Abwesenheit glänzt. Vielleicht ist Steffi (GAP) Arendt einfach nur eine verkannte Künstlerin, deren wahres Talent darin besteht, Erwartungen zu wecken, um sie dann grandios zu enttäuschen.

    Die stille Streichung: Ein neuer Trend?

    Man könnte fast meinen, das heimliche Streichen von Rednern sei ein neuer Trend in der Tierrechtsszene, insbesondere wenn man sich das wiederholte Verschwinden von Colin Goldner ansieht. Während andere Konferenzen vielleicht ihre Redner stolz präsentieren und deren Teilnahme feiern, scheint es hier genau umgekehrt zu sein. Der wahre Nervenkitzel liegt offenbar darin, zu beobachten, ob die Ankündigungen tatsächlich wahr werden – oder ob sie sich erneut in Luft auflösen.

    Vielleicht sollten wir uns an diesen „Trend“ gewöhnen und ihn sogar begrüßen. Schließlich bringt er eine gewisse Spannung in den oft so ernsten und dogmatischen Tierrechtsdiskurs. Man könnte fast behaupten, dass diese Art von PR-Arbeit ein ganz neues Genre der Unterhaltung einführt: Die „Nicht-Redner-Konferenz“, bei der es weniger darum geht, wer spricht, sondern vielmehr darum, wer nicht spricht. Eine wahrhaft innovative Idee, nicht wahr?

    Schweigen ist Gold(ner): Warum die Gründe für das Fernbleiben nicht mitgeteilt werden

    Ach, die Stille! Man könnte meinen, dass gerade in einem so transparenten und aufklärerischen Umfeld wie der Tierrechtsbewegung eine Erklärung für das Fehlen eines angekündigten Redners selbstverständlich wäre. Doch nicht so bei Steffi (GAP) Arendt und dem Great Ape Project. Warum sollte man sich auch mit solch banalen Dingen wie Gründen aufhalten? Das wäre ja viel zu einfach und würde möglicherweise die ganze dramatische Aura zerstören, die durch das plötzliche Verschwinden aufgebaut wurde.

    Vielleicht ist das Schweigen aber auch Teil einer tiefgründigen Strategie. Immerhin lässt es viel Raum für Spekulationen – und was wäre unterhaltsamer als das? Während die Tierrechtsbewegung über tatsächliche Probleme und Lösungen nachdenkt, haben wir hier das perfekte Ablenkungsmanöver: die unendliche Geschichte von Colin Goldner und seinem mysteriösen Nicht-Auftauchen. Es ist fast, als würde das Schweigen mehr sagen als jede noch so gut vorbereitete Rede. Aber das ist wahrscheinlich nur eine weitere unerklärliche Eigenart im wunderbaren Kosmos des Great Ape Project.

    UPDATE: 04.09.2024 18:25 Uhr

    Das Great Ape Project hat sich nun endlich genötigt gesehen, eine Stellungnahme auf Facebook zu veröffentlichen – dies jedoch erst rund eine Woche, nachdem Colin Goldner nicht mehr als Sprecher auf der Internationalen Tierrechtskonferenz in Luxemburg aufgeführt war. Interessanterweise erfolgte diese Erklärung erst, nachdem GERATI die Angelegenheit öffentlich gemacht hatte.

    Es wirft Fragen auf, warum eine Organisation, die sich selbst als Verfechterin für Transparenz und Tierrechte darstellt, so lange benötigt, um eine simple Erklärung abzugeben. Entweder spricht man beim Great Ape Project schlicht nicht miteinander oder man ist völlig überfordert mit der internen Kommunikation. Besonders auffällig ist, dass man offenbar keine eigenen Initiativen ergreift, sondern erst reagiert, wenn von außen Druck entsteht.

    Die Taktik, lautstarke Ankündigungen zu machen und unangenehme Entwicklungen dann einfach totzuschweigen, scheint hier Methode zu haben. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Verhalten langfristig das Vertrauen der Unterstützer des GAP erschüttern wird. Klar ist jedoch, dass die Verzögerung und das spätere Eingeständnis wenig professionell wirken.

    Screenshot Facebook Great Ape Project
    Screenshot Facebook Great Ape Project
  • Wieder muss Flop-Autor Colin Goldner Veröffentlichung um 14 Tage verschieben

    Flop-Autor Colin Goldner liefert erneut nicht fristgerecht ab! Es ist mal wieder soweit – Steffi (GAP) Arendt hat sich erneut in der Terminplanung vergriffen. Mit stolzem Brustton der Überzeugung verkündete sie vor einer Woche die baldige Veröffentlichung des neuesten Machwerks des Flop-Autor Colin Goldner mit dem klangvollen Titel ‚Zirkus? Nein Danke‘. Doch wenige Tage später musste sie die traurige Nachricht verkünden, dass das PDF, um weitere 14 Tage verschoben werden muss. Eine riesige Enttäuschung für die nicht vorhandenen Fans von Colin Goldner.

    Nicht nur scheint das Buch selbst für den Verlag ein Reinfall zu sein, so sehr, dass nicht einmal das Budget für Druckpapier aufgebracht werden kann. Nein, dieses Meisterwerk soll ausschließlich als PDF vertrieben werden – eine Veröffentlichungsform, die schon längst aus der Mode gekommen ist und normalerweise eher im obskuren Bereich von Geld- und Liebesversprechen angesiedelt ist. Aber hey, hier scheint der Flop-Autor Goldner ja bestens aufgehoben zu sein.

    Dass ein Veröffentlichungstermin nicht eingehalten wird, ist bei Goldner keine Seltenheit. Bereits vor über einem Jahr präsentierte Steffi (GAP) Arendt das Buch ‚Tiergefängnis Zoo‘ des Flop-Autor Colin Goldner. Mehrfach wurde der Erscheinungstermin angekündigt, nur um dann ohne jegliche Begründung wieder verschoben zu werden. Selbst Amazon nahm nach zahlreichen Ankündigungen das Buch aus dem Sortiment und wartete ab, ob es jemals erscheinen würde.

    Natürlich möchte Steffi (GAP) Arendt das alles nicht wahrhaben. Doch GERATI lieferte Beweise, Quellen und die unangenehme Wahrheit. Aber hey, wer braucht schon pünktliche Veröffentlichungstermine in der schnelllebigen Welt des Literaturbetriebs? Colin Goldner offensichtlich nicht.

    Selbstverständlich versucht Steffi (GAP) Arendt die Verschiebung von Flop-Autor Colin Goldner zu rechtfertigen

    In einem kürzlich erschienenen Statement auf Facebook versuchte Steffi (GAP) Arendt tapfer die Entscheidung zu verteidigen, dass das neueste „Meisterwerk“ des renommierten Flop-Autor Colin Goldner lediglich als PDF veröffentlicht wird. Mit beeindruckender Ernsthaftigkeit betonte sie sicherlich die vermeintlichen Vorteile dieser unkonventionellen Veröffentlichungsform. Man kann nur staunen über die kühne Kreativität, die hierbei zum Einsatz kam. So findet man auf der Facebook – Seite des GAP folgende Aussage …

    Du kannst die pdf-Version jederzeit ausdrucken. Für den Verlag heißt E-Book, jederzeit auf Aktuelles eingehen zu können (z.B. Reform des TierSchG). Facebook Great Ape Project

    In einer schier unglaublichen Kehrtwende nutzt Steffi (GAP) Arendt nun die Verschiebung des PDF-Erscheinungstermins um satte 14 Tage, unter Berufung auf die Tierschutzgesetzes-Novelle. Welch großzügige Geste! Immerhin haben der selbsternannte Flop-Autor Colin Goldner und der Alibri Verlag endlich eingesehen, dass es nur fair ist, den Lesern etwas Zeit zu geben, um sich auf das kommende Meisterwerk vorzubereiten. Schließlich handelt es sich ja nur um ein PDF, das man nach Belieben ändern und den Käufern stets die aktuellste Version zum Download anbieten kann. Ein wahrer Akt der Großzügigkeit in der Welt der Literatur! So schrieb sie …

    Geplante Novellierung des Tierschutzgesetzes Da die brandaktuelle Entwicklung rund um den Referentenentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Novellierung des Tierschutzgesetzes, die, sofern der am 1.2.2024 vorgestellte Entwurf irgendwann einmal Gesetzeskraft erlangen würde, unmittelbare Auswirkung auf die Haltung und Zurschaustellung von Wildtieren in reisenden Unternehmen hätte – es wäre dies das absehbare Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen (und mobilen Zoos) -, wurde der Text des E-Buches entsprechend aktualisiert; daher verzögert sich die eigentlich für Anfang März 2024 vorgesehene Veröffentlichung um zwei Wochen. Facebook Great Ape Project

    Novellierung des Tierschutzgesetz

    Am 01. Februar 2024 wurde eine bedeutende Novellierung des Tierschutzgesetzes durch das Landwirtschaftsministerium veröffentlicht. Diese Neuerungen haben weitreichende Auswirkungen auf den Umgang mit Tieren in Deutschland. Bisher wurden lediglich die Bundesländer um ihre Stellungnahmen gebeten, während wichtige Beratungen in den Ausschüssen des Bundestages und Bundesrates noch ausstehen. Erst nach drei Lesungen im Bundestag und einer Bestätigung durch den Bundesrat kann das Gesetz in Kraft treten, was einen langwierigen Prozess darstellt.

    Die geplanten Änderungen des Tierschutzgesetzes sind von solcher Tragweite, dass von einer Rechtskraft erst sechs Monate nach der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten die Rede ist. Dies lässt darauf schließen, dass die Diskussionen und möglichen Anpassungen des Gesetzesentwurfs noch nicht abgeschlossen sind. Es ist zu erwarten, dass einzelne Punkte noch Veränderungen erfahren werden, was wiederum zu einer weiteren Verzögerung des Gesetzesänderungsantrags führen könnte.

    Die Novellierung des Tierschutzgesetzes spiegelt das Bestreben wider, den Schutz von Tieren in Deutschland zu stärken und zeitgemäß anzupassen. Es ist ein komplexer Prozess, der sorgfältige Abwägungen und Beratungen erfordert, um sicherzustellen, dass die neuen Regelungen sowohl den Tierschutz als auch die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die weitere Entwicklung dieses wichtigen Gesetzesvorhabens gestalten wird und welche konkreten Auswirkungen es auf die Tierhaltung und den Umgang mit Tieren haben wird.

    Der geniale Schachzug des Flop-Autor Colin Goldner

    Will unser geliebter Flop-Autor Colin Goldner wirklich die Welt des Verlagswesens revolutionieren, indem er das Verschieben von PDFs zur Kunstform erhebt? Es ist bewundernswert, wie er mit seiner Entscheidung, ständig weitere Änderungen einzuarbeiten, die Geduld seiner Leserschaft auf eine wahre Geduldsprobe stellt. Eine Mehrjährige Phase des Wartens auf die Rechtskraft der Änderungen des neuen Tierschutzgesetzes scheint da nur angemessen.

    Die Idee, die Änderungen zeitnah in einem PDF einzuarbeiten und den Käufern eine aktuelle Version zum Download anzubieten, wäre natürlich viel zu einfach. Denn offensichtlich ist es viel spannender, das Vertrauen des Verlages vollends zu verlieren. Der Alibri-Verlag, der einst von jedem Verkauf lebte, scheint nun bereit zu sein, das Risiko der Vorinvestition nicht mehr für den Flop-Autor Colin Goldner einzugehen. Eine Verschiebung des Veröffentlichungsdatums ist wohl das Mindeste, was man erwarten kann.

    Nicht zuletzt wurde der Verkaufspreis für das PDF von 9,99 € auf 7,99 € gesenkt – eine wahre Großzügigkeit oder doch eher ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die bereits den höheren Preis gezahlt haben? Man kann nur spekulieren, ob dies als Akt der Nächstenliebe oder schlichtweg als Verramschen des PDFs zu betrachten ist. Aber wer braucht schon klare Kommunikation, wenn man auch einfach den Lesern ein Rätselraten ermöglichen kann?

    Hass, Hetze und falsche Tatsachenbehauptungen – Die Tiraden von Steffi (GAP) Arendt gegen GERATI

    Steffi (GAP) Arendt fühlte sich vernachlässigt, als GERATI plötzlich aufhörte, über sie und ihr geliebtes GAP zu berichten. Doch ach, die spärlichen Verlinkungen auf der Facebook-Seite des Great Ape Project waren wohl kaum der Rede wert. Da blieb nur eins: Steffi (GAP) Arendt griff tief in die Schublade der Hass- und Hetzreden, im Namen von Flop-Autor Colin Goldner, der sich selbst als Verantwortlicher dieses Projekts bezeichnet – obwohl das Impressum eine andere Story erzählt und die Giordano Bruno-Stiftung als Verantwortliche aufführt.

    Es ist schon fast komisch, wie Steffi (GAP) Arendt, die selbsternannte Oberhetzerin des GAP-Projekts, behauptet, nicht sie sei es, die Hass und Hetze verbreite, sondern andere wie GERATI oder Philipp Kroiß von Zoos.media. Da könnte man sie schon fast als die Königin der Schuld-Schleuderin bezeichnen.

    In der Welt von Steffi (GAP) Arendt scheint die Realität eine ganz eigene Form anzunehmen, in der Fakten und Wahrheiten wohl nur Schall und Rauch sind. Doch wer weiß, vielleicht ist es einfach ihr ganz persönlicher Beitrag zur Kunst der Verleumdung.

    Die scharfzüngigen Behauptungen von Steffi (GAP) Arendt gegen GERATI

    Steffi (GAP) Arendt scheint eine unerschöpfliche Quelle an skurrilen Behauptungen zu besitzen, die GERATI mit Freuden aufgreift und archiviert. Dabei scheint sie geradezu dazu bestimmt zu sein, den Flop-Autor Colin Goldner in die Knie zu zwingen, der sich offenbar für das Great Ape Project verantwortlich fühlt. Mit einer Mischung aus Faszination und Verwirrung veröffentlicht Steffi regelmäßig die vermeintlichen Gedankengänge ihres Gegenspielers, als ob sie eine verschmähte literarische Muse wäre.

    Es bleibt abzuwarten, wie ein Gericht in Deutschland reagieren wird, wenn es mit der absurden Vorstellung konfrontiert wird, dass ein Kläger von einer solch exzentrischen Person im Internet vertreten wird, die dem potenziellen Beklagten bereits im Vorfeld das Recht auf einen fairen Schlagabtausch einräumt. Man kann sicher sein, dass selbst die unerfahrensten Gerichte erkennen werden, dass hier keine Samthandschuhe getragen werden müssen.

    Aber lassen Sie uns doch einmal genauer betrachten, was hinter diesen kryptischen Äußerungen steckt und welche weiteren Schachzüge auf diesem digitalen Schachbrett zu erwarten sind…

    Zitat 1

    Selbstredend wurde Harnos seiner Lügen- und Schmähtiraden wegen längst und mehrfach verklagt, seines Wohnsitzes im Ausland wegen konnte er sich indes bislang – und dies durchaus erfolgreich – jeder Strafverfolgung entziehen. Sollte er eines Tages in seine „alte Heimat“ zurückreisen wollen – er stammt ursprünglich aus Görlitz – dürfte er freilich bei der Einreise sein blaues Wunder erleben. Im Übrigen dürfte auch seine fortdauernde Versteckspiel- und/oder Hinhaltetaktik der deutschen Justiz gegenüber irgendwann – und das vermutlich sehr bald schon – zu einem für ihn wohl ziemlich bitteren Ende kommen: ewig lassen deutsche Anwälte und Gerichte sich nicht für blöd verkaufen Facebook Great Ape Project

    Antwort von GERATI:

    Es ist wirklich bewundernswert, wie manche Menschen ihre Zeit und Energie darauf verwenden, Lügen und Schmähungen im Internet zu verbreiten. Sobald von GERATI, Steffi (GAP) Arendt und das GAP-Projekt nicht die gebührende Beachtung erhalten, scheinen die Beleidigungen tief aus der untersten Schublade zu kriechen. Doch wie ärgerlich muss es sein, wenn GERATI diese Anschuldigungen mit Fakten und Beweisen entkräftet und dabei auch noch transparent vorgeht. Steffi (GAP) Arendt scheint vor lauter Wut fast zu platzen. Statt sich auf die eigentliche Zielsetzung des Great Ape Projects zu konzentrieren, verliert sie sich in Hass und Hetze. Das Ganze wird dann noch kurioser, wenn man bedenkt, dass sie mit einer Vielzahl von Fakeaccounts anscheinend Selbstgespräche führt. Einfach beeindruckend, wie viel Kreativität manche Menschen aufbringen, um ihrer Verärgerung Ausdruck zu verleihen.

    Die Behauptung, dass der Betreiber von GERATI vor der deutschen Justiz davonläuft, wird von der radikalen Tierrechtsindustrie immer wieder gerne aufgegriffen, besonders von Steffi (GAP) Arendt. Es ist wirklich amüsant zu beobachten, wie GERATI förmlich darum bettelt, endlich die Klageschrift vom Flop-Autor Colin Goldner rechtssicher zugestellt zu bekommen – als ob er sich verstecken würde. Selbst PETA scheitert kläglich an dieser Hürde, obwohl GERATI angeblich alles tut, um für juristische Probleme erreichbar zu sein. Schließlich verfügt er ja sogar über eine deutsche Faxnummer. Man könnte meinen, GERATI sei der Inbegriff der Transparenz und Offenheit in rechtlichen Angelegenheiten.

    Es ist äußerst amüsant zu beobachten, wie Flop-Autor Colin Goldner, nachdem er eine Abmahnung von GERATI erhalten hat, heimlich und stillschweigend die Faxnummer aus dem Impressum des Great Ape Project gelöscht hat. Auf E-Mails reagiert er nicht, und als ich höflich nachfragen wollte, ob meine Nachricht mit der Abmahnung angekommen sei, wurde mir von Steffi (GAP) Arendt vorgeworfen, ich würde angeblich Telefonterror betreiben. Natürlich war ein einziger Anruf, bei dem lediglich der Anrufbeantworter ansprang, eine regelrechte Belästigung.

    Daraufhin behauptete Steffi (GAP) Arendt doch tatsächlich folgendes …

    Neuerdings bepöbelt und bedroht Harnos Mitarbeiter:innen des GAP sogar telephonisch. Facebook Great Ape Project

    Ach, wie wunderbar, auch der letzte Absatz des hochgeschätzten Textes lässt den rational denkenden Menschen bei Steffi (GAP) Arendt zweifeln. Welch Absurdität, zu behaupten, dass in einem Zivilverfahren ohne rechtskräftiges Urteil auch nur im Entferntesten eine strafrechtliche Verhaftung drohe. Flop-Autor Colin Goldner angestrebte Zivilverfahren drehen sich um nichts weiter als um Aussagen. Natürlich werde ich, sollte sich tatsächlich ein Gericht zu der Erkenntnis durchringen, dass die Aussagen nicht von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt sind, diese umgehend löschen! Aber bitte, dafür benötigt es zunächst einmal ein Urteil.

    Selbst wenn ich diese bemängelte Äußerung nicht entferne oder wiederhole, müsste der Kläger doch tatsächlich erneut klagen und würde womöglich je nach Schwere der Verfehlung großzügige 1.000 – 3.000 € zugesprochen bekommen. Wahrlich, eine ganz und gar faszinierende Rechtsprechung!

    Und es ist schon bemerkenswert, das Steffi (GAP) Arendt das Landgericht Landshut und die Flop-Autor Colin Goldner Rechtsanwälte Mossmeier / Späth für blöd hält. Sowas würde selbst ich nicht behaupten auch wenn ihre fachliche juristische Expertise mehr als zu wünschen übrig lässt und Colin Goldner ehern ruinieren wird, als ob irgendwelche Aussagen aus dem Netz verschwinden.

    Und seien wir doch mal ehrlich. Die Artikel wurden vor über 3 Jahren veröffentlicht. Wen interessiert ein so alter Artikel überhaupt noch. Durch die Rechtsstreitigkeit werden diese Aussagen ehern wieder neu hervorgeholt, da ich natürlich Transparent darüber berichte.

    Wenn man dann noch eine Person wie Steffi in seinem Umfeld hat, die dazu immer noch Öl ins Feuer gießt, damit man auf ihre Wirren Aussagen reagieren kann, dann ist wohl für Flop-Autor Colin Goldner Hopfen und Malz verloren.

    Zitat 2

    …auf indonesisch nennt man so jemanden pecundang, wahlweise auch Orang bodoh atau bodoh…. Facebook Great Ape Project – Elke Petermann heisst was? Facebook Great Ape Project – Judith Van Veen …sinngemäß heißt das wohl soviel wie 'Vollidiot' Facebook Great Ape Project – Nico Tooth

    Antwort von GERATI

    In dem vorliegenden Fall erfreuen wir uns an der Vielzahl an Steffi (GAP) Arendts imaginären Fakeaccount-Freunden, die offensichtlich rege miteinander interagieren. Besonders erheiternd ist die Verknüpfung von Elke Petermann mit Frank Albrecht aus dem mittlerweile von Amtswegen aufgelösten Endzoo-Verein. Die Kunst der verbalen Beleidigung, die hier betrieben wird, ist wahrlich eine Augenweide für jeden Richter. Es ist äußerst erfreulich zu sehen, wie einfallsreich sich die Klägerpartei in ihrer Selbstbeleidigung fühlt. Ein wahrer Genuss für die Gerichtsakten.

    Zitat 3

    IN EIGENER SACHE Schon am 4.m.c. ließ Silvio Harnos sich über seinen Schmähblog "gerati" über das noch gar nicht erschienene Buch aus, und dies in einer Manier, die letztgültig jeden Zweifel an seinem Geisteszustand zerstreute: gerati_de/…/neuestes-buch-von-flop-autor-colin…/ Sollte er insofern auf "unzurechnungsfähig" (§20StGB) machen und/oder seine strafrechtlich relevanten Falschbehauptungen und Beleidigungen als „Satire“ verkaufen wollen, wird ihm das aber nichts nützen. Eine weitere Klage gegen ihn ist bereits eingereicht. Steffi (GAP) Facebook Great Ape Project Der Kerl ist echt nicht ganz dicht… lebt der als deutscher Staatsbürger im Ausland womöglich auf Bürgergeld? Oder nur auf Kosten seiner Frau? Selbst hat er ja offenbar kein (nennenswertes) Einkommen, und von dem Blödsinn, den er da ins Netz hackt, kann er wohl nicht leben. Dem Vernehmen nach führt bzw. verschleppt er die ganzen gegen ihn angestrengten Verfahren mithin auf Kosten des hiesigen Steuerzahlers, sprich: über Prozeßkostenhilfe (PKH). Bin gespannt, wie lange er die noch kriegt…Wie ich höre, hat PETA ihm insofern wohl den Hahn abgedreht. Facebook Great Ape Project – Judith Van Veen

    Antwort von GERATI

    Ja warum wohl ließ sich GERATI dazu aus. Hatte nicht Steffi (GAP) Arendt selbst in einen Kommentar unter der Ankündigung des Erscheinungstermins erwähnt und damit um Aufmerksamkeit gebettelt. Ist Steffi (GAP) Arendt Geistig Minderbemittelt, dass sie davon Ausgeht das keine Reaktion von GERATI erfolgt. Interessanterweise hat Steffi erst nach dem GERATI Artikel ihre Imaginären Freunde auf Facebook aufgeklärt, dass es sich um ein PDF anstatt um ein Buch handelt. Dadurch wurde der Bildungsauftrag durch GERATI wieder einmal erfüllt.

    Als nächstes bringt sie doch tatsächlich einmal ein paar Gesetzes Paragrafen. Dass sie sich dazu aber den § 20 STGB raus sucht, belegt wieder einmal ihr dummes Rechtsverständnis. StGB = Strafverfahren, ZPO = Zivilverfahren! Kann man wirklich so dumm sein das man diesen Unterschied nicht irgendwann erkennen muss, wo ich doch ihr bereits mehrfach mit der Nase darauf gestoßen habe.

    Aber auch ihrer imaginäre Freundin Judith Van Veen glänzt mit ihrer nicht vorhandenen Auffassungsgabe. Seit wann bekommt man Bürgergeld, wenn man ins Ausland auswandert. Die einzigen die einen Anspruch darauf hätten, sind deutsche die in ausländischen Gefängnissen sitzen! Und das ist bei mir ja wie man sieht nicht der Fall. Und seit wann trägt der Steuerzahler, die kosten, wenn der PKH-Beantrager das Verfahren gewinnt, was bereits aus der fehlenden Klagebefugnis in dem Verfahren hervor gehen sollte. Flop-Autor Colin Goldner klagt im Namen des Great Ape Project. Er ist nicht Klagebefugt, da dieses Project von der Giordano Bruno-Stiftung verantwortlich geleitet wird.

    Es ist wahrlich bewundernswert, wie Steffi (GAP) Arendt scheinbar in einem Universum lebt, in dem Beleidigungen und falsche Tatsachenbehauptungen als juristische Erfolge gelten. Ihre charmante Einschätzung des Landgerichts Landshut und der Rechtsanwälte von Flop-Autor Colin Goldner als ‚blöd‘ lässt uns alle nur staunend zurück. Man kann nur hoffen, dass ihr Traum von einem positiven Urteil nicht vorzeitig durch die Realität zerstört wird. Wie sagt man so schön: „Den Tag nicht vor dem Abend loben!“